Vorarlberg zwischen Nebelgrau und Wintersonne
Wer in diesen Tagen durch das Rheintal fährt oder einen Spaziergang am Bodensee wagt, sieht: wenig. Dichte Nebelfelder halten sich hartnäckig, die Sonne lässt sich höchstens erahnen. Die Stimmung? Eher melancholisch. Wie ein nicht enden wollender Novemberfilm, in dem das Licht auf Pause gedrückt wurde.
Doch wer dem Grau entflieht, wird belohnt – schon wenige Hundert Höhenmeter weiter oben zeigt sich Vorarlberg von seiner goldenen Seite: Die Bergwelt präsentiert sich sonnig, trocken und ungewöhnlich mild. Kein Wunder, dass die Parkplätze an den Talstationen gut gefüllt sind und sich Sonnenanbeter auf den Hütten die besten Plätze sichern.
Donnerstag: Sonne mit Föhn, Nebel im Bodenseeraum
Der Donnerstag bringt mäßigen Föhn mit sich – ein Lichtblick für viele. In weiten Teilen Vorarlbergs bleibt es sonnig, höchstens ein paar harmlose Federwolken ziehen über den Himmel. Frühnebelfelder können sich im Lauf des Tages zwar meist auflösen, rund um den Bodensee könnte es aber trüb bleiben. Es bleibt außergewöhnlich mild für Mitte Dezember: Die Temperaturen liegen zwischen -1 und +4 Grad in der Früh, tagsüber sind bis zu 11 Grad möglich.
Freitag: Unten grau, oben gold
Am Freitag verstärkt sich der Kontrast. Der Föhn zieht sich zurück, doch im Bergland bleibt es wolkenlos und sonnig. Wer also über der Nebelgrenze lebt oder sich dorthin aufmacht, darf sich auf einen prachtvollen Wintertag freuen. Anders sieht es im Rheintal und am Bodensee aus: Der Hochnebel bleibt hartnäckig und drückt auf die Stimmung. Die Temperaturen: Je nach Sonne zwischen 4 und 10 Grad – in mittleren Hanglagen teils milder als unten im Tal.
Samstag: Schleierwolken und Nebelspiel
Auch der Samstag bleibt mild und größtenteils trocken, doch in den Niederungen bleibt es weiter nebelanfällig. Wer das Sonnenlicht sucht, wird wieder in höheren Lagen fündig. Dort wechseln sich dann Sonne und leichte Schleierwolken ab. Es bleibt angenehm mild – ideal für eine kleine Winterflucht nach oben.
(VOL.AT)