Faschingsausgaben steigen deutlich an
Die diesjährigen Investitionen in die närrische Zeit erreichen österreichweit einen Durchschnitt von 75 Euro je Einwohner. In Vorarlberg zeigen sich die Menschen besonders spendierfreudig und übertreffen den Bundesschnitt mit 77 Euro pro Kopf. Diese Entwicklung beschert dem Einzelhandel ein erfreuliches Geschäftswachstum von 15 Prozent.
Kostüme dominieren die Einkaufsliste
Verkleidungen und Faschingskostüme stehen bei den Konsumenten klar an erster Stelle – das zeigt der aktuelle Consumer Check des Handelsverbands, wie der ORF berichtet. Fast 60 Prozent der Feiernden investieren in entsprechende Outfits. An zweiter Stelle rangieren kulinarische Produkte wie Lebensmittel, Snacks und Getränke mit 46 Prozent, gefolgt von Dekorationsartikeln und Partyzubehör mit 31 Prozent. Make-up erreicht 23 Prozent der Käufe, während Schmuck und Accessoires 15 Prozent ausmachen.
Regionale Unterschiede bei der Faschingsbegeisterung
Die westlichen Bundesländer zeigen sich als wahre Faschingshochburgen. In Tirol und Vorarlberg nimmt mehr als die Hälfte der Bevölkerung mit 52 Prozent an mindestens einer Faschingsveranstaltung teil. Die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten folgen mit 47 Prozent. Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich und das Burgenland bewegen sich mit rund 43 Prozent auf ähnlichem Niveau, während Wien mit 41 Prozent das geringste Interesse zeigt.
Generationsunterschiede prägen das Faschingsverhalten
Die jüngeren Generationen erweisen sich als besonders faschingsbegeistert. In der Generation Z nehmen fast zwei Drittel mit 62 Prozent an Faschingsfesten teil, bei den Millennials sind es 58 Prozent. Die Generation X zeigt mit 38 Prozent deutlich weniger Interesse, während bei den Babyboomern und Golden Agern nur 29 Prozent die närrische Zeit aktiv mitfeiern.
(VOL.AT)