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Vorarlberger Kinderdorf unterstützte mehr als 6500 Kinder und Jugendliche

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Das Vorarlberger Kinderdorf hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr als 6500 Kinder und Jugendliche in Vorarlberg begleitet und unterstützt.

Wie aus dem aktuellen Jahresbericht hervorgeht, leisteten 349 Mitarbeitende rund 460.000 Arbeitsstunden. Zusätzlich engagierten sich 182 Freiwillige mit mehr als 15.400 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

©Vorarlberger Kinderdorf/Archiv

Laut dem Vorarlberger Kinderdorf wurden im Vorjahr insgesamt 3905 Kinder, Jugendliche und deren Familien in sechs Fachbereichen betreut. Weitere 2608 Kinder nahmen an frei zugänglichen Angeboten wie dem Kletterturm "Kids Buin" oder der Abenteuerwoche Schönenbach teil.

Unterstützung in Wohngruppen und Familienarbeit

Die Hilfsangebote reichen laut Jahresbericht von Wohngruppen und Pflegefamilien bis hin zu aufsuchender Familienarbeit, Krisenintervention und frühen Hilfen. Die meisten Leistungen erfolgen im Auftrag der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe des Landes Vorarlberg.

"Im neuen Jahresbericht zeigen beeindruckende Geschichten, wie wirkungsvoll unsere Arbeit ist und wie auch schwierige Kindheiten zur Kraftquelle werden können", erklärten die Geschäftsführenden Simon Burtscher-Mathis und Alexandra Wucher in einer Aussendung.

Die Geschäftsführenden des Vorarlberger Kinderdorfs, Alexandra Wucher und Simon Burtscher-Mathis. ©Vorarlberger Kinderdorf

Eine dieser Geschichten ist jene von Magdalena Schöch. Sie kam laut Vorarlberger Kinderdorf mit zwölf Jahren in eine Wohngruppe der Einrichtung. Heute absolviert die 24-Jährige eine Ausbildung zur Sozialpädagogin. "Die Wohngruppe wurde für mich zur Familie. Ich habe Menschlichkeit, Stärke und Wertschätzung erfahren", wird Schöch zitiert.

Verweis auf gesellschaftliche Folgekosten

Im Rahmen der Präsentation des Jahresberichts verwies Geschäftsführer Simon Burtscher-Mathis auch auf die Bedeutung früher Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Unter Berufung auf Berechnungen des Landesrechnungshofes erklärte er, fehlende soziale und berufliche Perspektiven könnten hohe gesellschaftliche Folgekosten verursachen.

Laut Vorarlberger Kinderdorf seien in den vergangenen 20 Jahren zudem knapp 2000 Freiwillige mit insgesamt mehr als 500.000 Stunden ehrenamtlich tätig gewesen.
(VOL.AT)

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