Vorarlberger Know-how für urbane Mobilität in Mexiko
13,6 Kilometer langes Netz mit neun Stationen
Das geplante Seilbahnsystem soll auf einer Gesamtlänge von 13,61 Kilometern neun Stationen verbinden. Die Linien führen unter anderem von CIS nach Parque Juárez, von dort weiter über Xonaca bis zum Cerro Amalucan sowie von Parque Biblioteca zur Unidad Deportiva. Insgesamt werden 96 Stützen errichtet.
Reduktion der Reisezeiten um mehr als 50 Prozent
Laut Angaben des Unternehmens soll das neue Netz die Reisezeiten für die Einwohner der 1,7-Millionen-Stadt um mehr als die Hälfte verkürzen. Zum Einsatz kommen dabei 154 Kabinen des Typs OMEGA V. Diese bieten Platz für zehn sitzende Personen, sind barrierefrei und verkehren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6 Metern pro Sekunde. Die Kapazität beträgt anfangs 1.000 Personen pro Stunde und Richtung, kann aber auf 2.500 erhöht werden.
Teil einer nationalen Mobilitätsstrategie
Das Projekt ist Teil einer sozial ausgerichteten Mobilitätsinitiative der mexikanischen Regierung. Doppelmayr wurde im Rahmen eines internationalen Ausschreibungsverfahrens ausgewählt. In Mexiko betreibt das Unternehmen bereits mehrere Linien in Mexico City sowie ein im Bau befindliches Projekt in Uruapan. Mit dem neuen Auftrag erweitert Doppelmayr seine Infrastruktur im Land auf eine Gesamtlänge von bald über 50 Kilometern.
Verbindung wichtiger städtischer Knotenpunkte
Die Linien sollen zentrale Punkte der Stadt verbinden, darunter der Parque Juárez, die öffentliche Verkehrsanbindung RUTA, die Parque Biblioteca und der Cerro Amalucan. Ziel ist es, den innerstädtischen Verkehr zu entlasten und eine durchgängige Beförderung abseits der stark befahrenen Straßen zu ermöglichen.
Weitere Seilbahnprojekte im Land
Neben urbanen Systemen errichtete Doppelmayr in Mexiko auch den Aerotrén am Flughafen von Mexico City sowie eine touristische Gondelbahn in einem Strandresort. In der Industrie kommt die Seilbahntechnologie etwa im Bergbau zur Anwendung.
(VOL.AT)