Vorarlbergs E-Bus-Flotte wächst bis 2029 auf 211 Fahrzeuge
Die Modernisierung der Vorarlberger Busflotte nimmt weiter Fahrt auf. Bereits Ende Mai sind 142 elektrisch betriebene Busse im Land im Einsatz. Zusammen haben sie nach Angaben des Landes bereits 6,8 Millionen Kilometer zurückgelegt. Nun folgt der nächste Ausbauschritt: Durch eine Förderzusage des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie der Österreichischen Förderungsgesellschaft können weitere 69 E-Busse angeschafft werden.
Ein Drittel der Flotte bereits umgestellt
Vorarlberg gilt seit Jahren als Vorreiter bei der Elektromobilität. Bis Ende Mai wurde rund ein Drittel der Busflotte modernisiert und auf Elektroantrieb umgestellt. Landesstatthalter Christof Bitschi sieht darin einen konsequenten Schritt: "Mit der weiteren Modernisierung der Busflotte gehen wir diesen Weg weiter. Dadurch werden Emissionen reduziert und die Luft- und Lebensqualität verbessert."
Die zusätzlichen Busse sollen bis Ende 2029 in Betrieb gehen. Gefördert werden 60 Prozent der Mehrkosten für Fahrzeuge und Infrastruktur. Das entlaste vor allem kleine und mittlere Busunternehmen, betont Verkehrsverbund-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Hillbrand: "Ohne Förderungen wären die Mehrkosten – gerade für die kleinen und mittleren Busunternehmen – kaum zu stemmen."
Neue Ladeinfrastruktur an neun Standorten
Die neuen Fahrzeuge kommen in allen Landesteilen zum Einsatz – vom kompakten Kleinbus bis zum 18 Meter langen Gelenkbus. Dafür wird an insgesamt neun Busdepot-Standorten die notwendige Ladeinfrastruktur errichtet.
Im Alltag haben sich die Elektrobusse laut Land bereits bewährt. Besonders häufig werde von Fahrgästen und Fahrpersonal die ruhige Fahrweise hervorgehoben. Die 69 neuen Busse sollen in den ersten fünf Betriebsjahren rund 19 Millionen Kilometer zurücklegen und dabei rund 17.000 Tonnen CO₂ einsparen.
(VOL.AT)