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Vorarlbergs Mountainbiker überzeugen in Serbien

©Andrea Piringer
Mit starken Leistungen bei der Serbia Epic Series in Novi Sad sind Vorarlbergs Mountainbiker erfolgreich in die internationale Saison 2026 gestartet. Bei vier UCI-Rennen in vier Tagen sammelten sie Podestplätze, Punkte und wichtige Rennpraxis.

Der Saisonstart hätte für Vorarlbergs Mountainbike-Elite kaum besser laufen können. Vor allem Johanna Piringer vom RV DJ’s Bikeshop Simplon Hard präsentierte sich in beeindruckender Frühform. Die Juniorin fuhr zweimal auf Rang zwei und einmal auf Platz drei. Nur ein verletzungsbedingter Ausfall im letzten Rennen verhinderte eine noch bessere Bilanz.

Johanna Piringer (l.) durfte sich in Serbien über drei Podestplätze freuen. ©Andrea Piringer

Auch ihr Teamkollege Julius Scherrer setzte im stark besetzten Elitefeld ein klares Zeichen. Mit einem dritten Platz sowie den Rängen fünf und neun behauptete er sich konstant gegen internationale Konkurrenz und sicherte sich wertvolle UCI-Punkte.

Einmal fuhr Julius Scherrer in Serbien aufs Podest. ©Andrea Piringer

Spitzenplätze und Erfahrung

Angelina Hinder vom RV Dornbirn stellte in der Eliteklasse ihre Entwicklung unter Beweis. Mit den Plätzen 15, 13 und 12 steigerte sie sich von Rennen zu Rennen und sammelte wichtige Erfahrung auf internationalem Niveau.

Angelina Hinder zeigte ihre Klasse. ©Andrea Piringer

In der Juniorenklasse überzeugte vor allem Hinders Teamkollege Paul Freuis mit Konstanz. Drei fünfte Plätze und ein neunter Rang sprechen eine klare Sprache. Linus Fink, ebenfalls vom RV Dornbirn, zeigte mit den Plätzen 13 und 19 sein Potenzial, wurde jedoch durch zwei Ausfälle gebremst. Komplettiert wurde das RV Dornbirn-Team durch Paul Kresser, der weitere internationale Rennerfahrung sammelte.

Paul Freuis fuhr bei allen vier Rennen in die Top Ten. ©Andrea Piringer

Intensive Serie als erster Gradmesser

Die Rennserie in Novi Sad verlangte den Athletinnen und Athleten alles ab. Vier Bewerbe in vier Tagen forderten nicht nur körperlich, sondern auch mental. Der Auftakt liefert eine solide Basis für die kommenden Aufgaben und sorgt zugleich für Vorarlberger Sichtbarkeit im internationalen MTB-Sport.

Linus Fink kam nur in zwei von vier Rennen ins Ziel. ©Andrea Piringer

Blick richtet sich nach vorne

Schon in den Osterferien geht es für die Athletinnen und Athleten ins Trainingslager nach Italien. Dort soll gezielt an Technik und Abstimmung gearbeitet werden, bevor die nächsten internationalen Rennen anstehen. Höhepunkte der Saison sind die Österreichischen Meisterschaften am Dornbirner Zanzenberg im Juli, die Europameisterschaften im Tessin sowie die Weltmeisterschaften in Val di Sole.

Paul Kresser sammelte wertvolle Erfahrung. ©Andrea Piringer

(VOL.AT)

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