Waffenverbotszone am Dornbirner Bahnhof verlängert
Begründet wird dies mit mehreren sichergestellten Waffen und waffenähnlichen Gegenständen sowie einem erwarteten höheren Konfliktpotenzial in den Sommermonaten.
Waffenverbot seit Anfang 2025
Seit 19. Februar 2025 gilt am Dornbirner Bahnhof eine Waffenverbotszone. Die Bezirkshauptmannschaft muss die Maßnahme alle drei Monate evaluieren und über eine mögliche Verlängerung entscheiden.
Nach Angaben der Behörde wurden zwischen Februar und April dieses Jahres bei Kontrollen sechs Leatherman-Werkzeuge, zwei Pfeffersprays und ein Kubotan sichergestellt. In der Waffenverbotszone sind Waffen und waffenähnliche Gegenstände verboten. Polizeibeamte dürfen bei entsprechendem Verdacht auch Taschen und Kleidung kontrollieren.
Behörde verweist auf Sicherstellungen
Aus Sicht der Bezirkshauptmannschaft zeigen die jüngsten Sicherstellungen, dass die Waffenverbotszone weiterhin notwendig ist. Verstöße können mit Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro geahndet werden. Im Wiederholungsfall sind Geldstrafen von bis zu 4.600 Euro möglich.
Mehr Delikte in den Sommermonaten erwartet
Die Bezirkshauptmannschaft rechnet in den kommenden Monaten mit einem höheren Konfliktpotenzial. Als Grund nennt die Behörde, dass sich bei wärmeren Temperaturen mehr Menschen und länger im Freien aufhalten.
Laut der Behörde zeigte sich ein solcher saisonaler Effekt bereits im vergangenen Jahr. Demnach nahmen die dokumentierten Delikte innerhalb der Waffenverbotszone in mehreren Deliktgruppen in Richtung Sommer und Herbst zu, während die Zahlen im Winter niedriger lagen.
(VOL.AT)