Waldbrand-Großübung in Rankweil: Einsatzkräfte proben den Ernstfall
Im Bereich Hochgastra/Lorex in Rankweil ist am Samstag eine groß angelegte Waldbrandübung durchgeführt worden.
Beteiligt waren neben den Feuerwehren Rankweil und Übersaxen auch die Flughelferstützpunkte Frastanz und Hohenems, ein Drohnenteam der Feuerwehr Dornbirn, Vertreter der Bundespolizei, die Agrargemeinschaft Rankweil sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marktgemeinde Rankweil. Auch der Polizeihubschrauber "Libelle" des Bundesministeriums für Inneres war Teil der Übung.
Waldbrand im Gebiet Hochgastra/Lorex angenommen
Übungsannahme war ein Waldbrand im Gebiet Hochgastra/Lorex. Dabei wurden die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen sowie die taktischen Abläufe im Gelände unter möglichst realitätsnahen Bedingungen erprobt.
"Ziel war es, unseren Maßnahmenplan zur Waldbrandbekämpfung – insbesondere die taktischen Abläufe im Gelände – in der Praxis zu erproben", erklärte Christian Schobel, Katastrophenschutzbeauftragter der Marktgemeinde Rankweil.
Nach Angaben der Gemeinde konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen nun ausgewertet werden und in die weitere Planung einfließen.
Erkenntnisse fließen in Maßnahmenpläne ein
Die Erfahrungen aus der Übung sollen für die Nachbereitung genutzt werden. Zudem werden mögliche Anpassungen der bestehenden Maßnahmenpläne geprüft, um die Einsatzbereitschaft für einen Ernstfall weiter zu verbessern.
Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall bedankte sich bei den beteiligten Einsatzkräften sowie bei der Agrargemeinschaft Rankweil für die Unterstützung.
"Der Schutz unserer Wälder gelingt nur im Zusammenspiel aller Beteiligten. Unsere Einsatzkräfte sind für den Ernstfall gerüstet. Gleichzeitig ist auch ein verantwortungsvolles Verhalten der Bevölkerung zur Vermeidung von Waldbränden entscheidend", betonte die Bürgermeisterin.
(VOL.AT)