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Wallner: Hochwasserschutz am Rhein hat weiterhin höchste Priorität

Aus aktuellem Anlass pocht LH Markus Wallner auf die Wichtigkeit des Rhesi-Projektes.
Aus aktuellem Anlass pocht LH Markus Wallner auf die Wichtigkeit des Rhesi-Projektes. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Landeshauptmann Markus Wallner erneuert nach starken Regenfällen die Forderung nach Umsetzung des Hochwasserschutzprojekts Rhesi.
Bodensee bedrohlich hoch angestiegen

Nach den starken Regenfällen in Teilen Österreichs und der Hochwasserkatastrophe in Deutschland weist Landeshauptmann Markus Wallner erneut auf die Wichtigkeit der Umsetzung des Hochwasserschutzprojekts Rhesi hin: "In den letzten Tagen hat man eindrucksvoll gesehen, wie wichtig ein umfassender Hochwasserschutz ist. Zum Schutz der Bevölkerung investieren wir jährlich 18 Millionen Euro in Hochwasserschutzbauten. Aufgrund des enormen Gefahrenpotentials hat gerade die Hochwassersicherheit am Rhein für uns höchste Priorität. Ich dränge deshalb auf einen raschen Ministerratsbeschluss zur Aufnahme der offiziellen Staatsvertragsverhandlungen zwischen Österreich und der Schweiz. Der Vertrag dazu liegt derzeit in Wien. In Folge könnte das Projekt eingereicht werden und die Verfahren gestartet werden. Das wäre ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung des Jahrhundertprojekts", betonte Landeshauptmann Markus Wallner.

Am Rhesi-Zeitplan festhalten

Die Abflusskapazität des Alpenrheins soll über die gesamte Länge der internationalen Strecke, also von der Illmündung bei Feldkirch bzw. Rüthi, auf 4.300 Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut und auf den Oberlauf abgestimmt werden. "Das Rheintal ist ein wichtiger Lebens- und Wirtschaftsraum mit einer Bevölkerung von inzwischen mehr als 300.000 Menschen. Die weitere Verbesserung des Hochwasserschutzes durch das Projekt Rhesi ist daher enorm wichtig für die Bevölkerung", betonte Landeshauptmann Wallner einmal mehr: "Wir halten am generellen Zeitplan und der Realisierung dieses Projekts weiterhin fest."

(VLK)

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