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Warum die Täter die Kamera direkt vor sich ignorierten

Die Jugendlichen bewegten sich direkt vor der Überwachungskamera. Warum sie diese dennoch unbeachtet ließen, erklärt der Hofladenbesitzer. ©zVg/VOL.AT

Fünf Jugendliche sind in den Hofladen einer Gärtnerei eingebrochen und dabei von einer Überwachungskamera gefilmt worden. Warum ausgerechnet die Kamera direkt vor ihnen unberührt blieb, erklärt der Eigentümer.

Die Aufnahmen zeigen mehr als nur den Einbruch

Die Bilder sprechen für sich. Nachdem Andreas Frick, der Betreiber der Gärtnerei und des Hofladens, bereits über den Einbruch in seine Geschäftsräume berichtet hat, liegt VOL.AT nun auch das Überwachungsvideo vor. Darauf ist zu sehen, wie die Jugendlichen den Verkaufsraum betreten, sich an der Selbstbedienungskasse zu schaffen machen und dabei offenbar nicht bemerken, dass ausgerechnet die wichtigste Kamera den gesamten Vorfall aufzeichnet.

Rund eine Stunde am Werk

Die fünf Jugendlichen betraten die Verkaufsräume um kurz nach Mitternacht und hielten sich insgesamt fast eine Stunde darin auf. Gezielt arbeiteten sie am Kassensystem mit Werkzeug, das sie vor Ort in der Gärtnerei fanden.

Inhaber Andreas Frick. ©VOL

Kurios: Während die Jugendlichen mehrere Überwachungskameras verdrehten oder außer Betrieb setzten, blieb die Kamera direkt über der Selbstbedienungskasse unangetastet. Genau sie zeichnete den gesamten Einbruch auf.

Beim Einsatz der Flex flogen Funken. ©ZVG/VOL.AT

Für Andreas Frick gibt es dafür eine einfache Erklärung. Auf der Kamera prangt gut sichtbar der Markenname "Ring". "Ich glaube, sie dachten, das ist eine Klingel", sagt der Gärtner im Gespräch mit VOL.AT. So blieb ausgerechnet die wichtigste Kamera unberührt und hielt den gesamten Tatablauf fest.

Trotz Kennzeichnung und der "Klingel" auf der Kasse sahen die Diebe den Wald vor lauter Bäumen nicht. ©zVg/VOL.AT

Polizeibekannte Jugendliche

Die Aufnahmen liegen mittlerweile der Polizei vor und sollen die Ermittlungen unterstützen. Laut Frick sind die Jugendlichen der Exekutive bereits bekannt. Trotz des neuerlichen Einbruchs hält der Unternehmer an seinem 24-Stunden-Hofladen fest. Die Sicherheitsmaßnahmen sollen nun jedoch weiter verschärft werden.

(VOL.AT)

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