Was wir wissen – und was nicht: Alle Details zur Attacke in Dornbirn
Am Montag gegen 19.20 Uhr kam es im Dornbirner Ortsteil Schwefel zu einem brutalen Angriff: Ein 33-jähriger Mann soll einen 42-Jährigen an dessen Arbeitsstätte attackiert und schwer verletzt haben.
Polizeisprecher Fabian Marchetti im VOL.AT-Interview:
"Der 33-jährige Tatverdächtige hat das Opfer an seiner Arbeitsstätte aufgesucht und ihn dort mit einem Gegenstand verletzt", sagte Polizeisprecher Fabian Marchetti am Dienstag. Das Opfer wurde schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Nach der Tat flüchtete der Verdächtige nach Deutschland. "Dort konnte er von der deutschen Polizei festgenommen werden", so Marchetti. Der Mann befindet sich derzeit in Haft, ein Auslieferungsersuchen wurde bereits gestellt. In den kommenden Tagen soll er nach Österreich überstellt und von der Kriminalpolizei einvernommen werden.
Verwirrung um möglichen zweiten Tatort
Für Unklarheit sorgten zunächst Hinweise auf einen möglichen zweiten Tatort. Im Zuge der Fahndung war auch die Fischbachgasse Teil der Polizeimaßnahmen. Mehrere bewaffnete Beamte sowie das Rote Kreuz waren vor einem Mehrparteienhaus zu sehen.
Hier stellt Marchetti klar: "Die Tat hat im Dornbirner Ortsteil Schwefel stattgefunden." Die Aktivitäten in anderen Bereichen seien Teil der Fahndung gewesen – ein weiteres Tatgeschehen habe sich nicht bestätigt.
Nach VOL.AT-Informationen dürfte es sich bei der Tatwaffe um ein Küchenmesser gehandelt haben. Außerdem soll es sich bei dem Tatort um die Arbeitsstätte des Opfers – eine Autowerkstatt – gehandelt haben.
Was weiterhin offen ist
Unklar bleibt vor allem das Motiv. Warum der 33-Jährige den 42-Jährigen attackiert haben soll, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Erst nach der Einvernahme des Tatverdächtigen in Österreich rechnen die Ermittler mit konkreteren Erkenntnissen zu den Hintergründen der Tat.
(VOL.AT)