Wettlauf zum Mond: 2026 könnte historische Rückkehr bringen
Seit Jahren zeichnen sich die Konturen eines neuen Wettrennens im All ab – doch diesmal geht es nicht um Prestige allein, sondern um Rohstoffe, Forschung und strategische Präsenz. 2026 soll erstmals seit der Apollo-Ära wieder ein Mensch den Mond betreten. Die USA, China und Europa liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die NASA will mit der „Artemis III“-Mission erneut Fuß auf den Erdtrabanten setzen, während Chinas Raumfahrtbehörde an einer bemannten Landung bis spätestens 2030 arbeitet. Auch die ESA ist mit eigenen Plänen Teil dieses globalen Vorhabens.
Neben dem Wettlauf um die nächste Landung läuft im Hintergrund bereits ein ganz anderer Kampf: jener um die besten Standorte für künftige Mondstationen. Besonders begehrt ist der Südpol des Mondes – dort vermuten Forscher größere Wasservorkommen in Form von Eis. „Das ist ein Gamechanger für längere Aufenthalte“, heißt es aus dem Umfeld der NASA. Wasser bedeutet nicht nur Leben, sondern auch Treibstoff – ein entscheidender Faktor für eine mögliche Weiterreise Richtung Mars.
(VOL.AT)