WKStA nennt neue Details in Siemens-KHBG-Causa
Ermittlungen gegen 30 Beschuldigte
In der Siemens-KHBG-Causa hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) neue Details zu den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben.
Bekannt war bereits, dass sich die Ermittlungen gegen insgesamt 30 Beschuldigte richten. Wie die Behörde auf VOL.AT-Anfrage mitteilt, ermittle man in der Causa "aktuell gegen drei Verbände und 27 natürliche Personen."
Mehrere Delikte im Fokus
Auch die Bandbreite der Vorwürfe wird deutlicher. Gegenstand der Ermittlungen sind laut Staatsanwaltschaft "Vorwürfe des Betrugs, der Untreue, Geldwäscherei, Abgabenhinterziehung sowie Bestechlichkeit und Bestechung".
Vernehmungen und Datenauswertungen
Auch zum aktuellen Stand der Ermittlungen gibt die WKStA Einblick: Der Fokus der Ermittler liegt derzeit auf der weiteren Aufarbeitung des Falls. "Derzeit werden unter anderem Vernehmungen durchgeführt und Datenträger ausgewertet – die Ermittlungen laufen", so die Staatsanwaltschaft.
Weitere Angaben, etwa zu möglichen Anklagen oder einem Zeitplan, machte die Behörde nicht. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
(VOL.AT)