Wolford sagt geplante Kapitalerhöhung ab
Aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll
Die Kapitalerhöhung hätte bis zu 7,7 Millionen Euro betragen sollen. Das geht aus einer Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens hervor.
Wolford hatte im Juli 2025 in der Hauptversammlung eine Erhöhung des Grundkapitals von 14,8 Millionen Euro auf bis zu 22,5 Millionen Euro beschlossen. Man wollte dazu rund 7,7 Millionen neue Stammaktien (Stückaktien) gegen Bareinlagen ausgeben. Die Erhöhung hätte bis Ende Jänner 2026 vollzogen werden sollen.
Sondierungsgespräche mit der Hauptaktionärin hätten jetzt allerdings ergeben, dass die Durchführung der Kapitalerhöhung innerhalb der von der Hauptversammlung gesetzten Frist angesichts des erwartbaren Zeichnungsvolumens neuer Aktien aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll erscheine.
Keine Beeinträchtigung der Liquidität
Eine Beeinträchtigung der Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Liquiditätsbedarf zu decken, sei infolge der Nichtdurchführung der Kapitalerhöhung nicht zu erwarten, wie es heißt. Die Hauptaktionärin habe die langfristige strategische Bedeutung der Wolford AG betont und bestätigt, dass die Gesellschaft weiterhin finanziell unterstützt werde, unter anderem mittels Gesellschafterdarlehen.
Vor diesem Hintergrund habe der Vorstand entschieden, keine Kapitalerhöhung durchzuführen. In der nächsten Hauptversammlung soll der frühere Beschluss widerrufen werden.
(wpa/gübi)