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"Wurden genug bestraft": US-Trainer Pochettino reagiert auf Balogun-Fall

US-Teamchef Mauricio Pochettino verteidigt die umstrittene FIFA-Entscheidung. ©APA/AFP

Die Aufhebung der Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun sorgt weiterhin für heftige Diskussionen. Während die UEFA die Maßnahme scharf kritisiert, verteidigt US-Teamchef Mauricio Pochettino die Entscheidung der FIFA.

Die Aufhebung der Rotsperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun (25) vor dem WM-Achtelfinale gegen Belgien (Dienstag, 2 Uhr) sorgt international für Kritik.

Die FIFA hatte die Sperre ausgesetzt, nachdem mehrere Medien berichtet hatten, dass US-Präsident Donald Trump mit FIFA-Präsident Gianni Infantino telefoniert und um eine Überprüfung der Roten Karte gebeten habe.

Pochettino hat für Kritik kein Verständnis

US-Teamchef Mauricio Pochettino zeigte auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinale kein Verständnis für die Kritik.

Für den Argentinier sei die Entscheidung eine "fantastische Entscheidung, nicht nur für uns, sondern für den Fußball". Man müsse diesen Schritt vielmehr "feiern".

Trainer spricht von ungerechter Roter Karte

Pochettino verwies darauf, dass seine Mannschaft im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina bereits ausreichend bestraft worden sei. "Wir wurden gegen Bosnien schon genug damit bestraft, dass wir 30 Minuten lang mit zehn Mann spielen mussten.

US-Teamchef Mauricio Pochettino verteidigte die Aufhebung der Sperre gegen Folarin Balogun auf der Pressekonferenz vor dem WM-Achtelfinale gegen Belgien. ©APA/AFP

Eine Entscheidung, die unfair war. Das sage ich nicht, weil ich der Cheftrainer der USA bin. Ich glaube, 99,9 Prozent der Menschen sind sich einig, dass es eine unfaire Rote Karte war", sagte der 54-Jährige.

Balogun nach Platzverweis wieder spielberechtigt

Balogun war beim 2:0-Erfolg gegen Bosnien-Herzegowina mit der Roten Karte vom Platz gestellt worden. Der Stürmer der AS Monaco hatte Gegenspieler Tarik Muharemovic in einem Zweikampf unabsichtlich, jedoch mit großer Härte am Knöchel getroffen.

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