Zollabfertigung mit der Schweiz wird bis 2027 digitalisiert
Damit sollen pro Tag 5.000 Lkw nicht mehr an der Grenze halten müssen. Die Zollabfertigung, die bisher auf Papier dokumentiert wurde, wird digital und an zugelassene Warenorte in Vorarlberg verlagert. Die zuständigen Behörden beider Länder haben dazu am Freitag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, wie aus einer Aussendung des Finanzministeriums hervorging.
Entlastung in Wolfurt
Mit der Verlagerung der Zollabfertigung an zugelassene Warenorte sollen auch die österreichischen Grenzzollstellen, etwa jene in Wolfurt, entlastet werden. Bis zum Jahresende 2027 sollen die erforderlichen Anpassungen umgesetzt werden. Wichtig sei etwa der Einbau der für die automatisierte Abfertigung notwendigen Sensorik an den Grenzzollstellen.
Die Vorarbeiten haben bereits im Sommer 2023 begonnen. Mit Jahresbeginn 2024 startet ein Testbetrieb, der die elektronische Kommunikation zwischen den IT-Systemen der Zollverwaltung und jenen der Lkw überprüfen soll. Ab dem zweiten Quartal soll die digitale Zollabfertigung dann stufenweise in den Echtbetrieb ausgerollt werden. Ab 2025 wird die Infrastruktur der Zollstellen dann baulich an die neue Verkehrsführung angepasst.
(APA)