Linienbus von Zug erfasst – ein Toter, mehrere Schwerverletzte
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagnachmittag ereignet: Eine Hafenbahn prallte an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Linienbus zusammen. Dabei starb mindestens ein Mensch noch an der Unfallstelle. Zwei Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen, sechs weitere wurden schwer verletzt.
Großeinsatz der Feuerwehr – Bus stark beschädigt
Der Unfall ereignete sich in einem Industriegebiet im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, an der Kreuzung Neuhöfer Damm. Der Linienbus wurde durch den Aufprall massiv beschädigt, der vordere Bereich des Fahrzeugs stark eingedrückt.
„Die technische Rettung war sehr anspruchsvoll. Wir mussten mit schwerem Gerät arbeiten, um die Verletzten aus dem Bus zu befreien“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr vor Ort.
Unter dem Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ waren rund 80 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Einsatz. Für Angehörige der Buspassagiere wurde in der Nähe eine Sammelstelle an der Haltestelle „Nippoldstraße“ eingerichtet.
Polizei ermittelt – Ursache noch unklar
Wie es zu dem dramatischen Zusammenstoß kommen konnte, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Bahnübergang war zum Unfallzeitpunkt ungesichert, was möglicherweise eine Rolle gespielt haben könnte.
Das Gebiet wurde für die Dauer des Einsatzes weiträumig abgesperrt. Auch die betroffene Bahnstrecke bleibt vorerst außer Betrieb. Die Feuerwehr versorgte nicht nur die Verletzten, sondern kümmerte sich gemeinsam mit psychosozialen Teams auch um geschockte Augenzeugen und Angehörige.
(VOL.AT)