Zwei Drittel der Volksschulen in Vorarlberg bieten warmes Mittagessen
Tägliche Verpflegung an österreichischen Volksschulen
Bundesweit erhalten Schülerinnen und Schüler an 71 Prozent aller Grundschulen während der gesamten Schulwoche von Montag bis Freitag eine warme Mittagsmahlzeit. Diese flächendeckende Versorgung stellt einen wichtigen Baustein der schulischen Betreuung dar.
Vorarlberg als Vorreiter bei Menüvielfalt
Während österreichweit zwei Drittel der Volksschulen lediglich eine einzige Hauptspeise pro Tag servieren, bieten in Vorarlberg 44 Prozent der Bildungseinrichtungen ihren Schülern zwei verschiedene Menüs zur Auswahl. Mehr als zwei Alternativen stehen jedoch an keiner Schule des Bundeslandes zur Verfügung.
Flexible Entscheidungsmöglichkeiten vor Ort
Ein besonderer Vorteil für Familien zeigt sich bei der Menüauswahl in Vorarlberger Schulen. An 62 Prozent der Einrichtungen mit mehreren Speiseoptionen erfolgt die Entscheidung erst unmittelbar vor dem Essen. Diese Quote stellt nach Wien den zweitbesten Wert in ganz Österreich dar und ermöglicht es Eltern und Kindern, spontan zu entscheiden, ohne an starre Vorbestellungsfristen gebunden zu sein.
Wissenschaftliche Grundlage der Erhebung
Die Untersuchungsergebnisse basieren auf telefonischen Befragungen von 351 Volksschuldirektorinnen und Volksschuldirektoren mittels eines standardisierten Fragebogens. Die Auswahl der teilnehmenden Schulen erfolgte durch eine geschichtete Zufallsstichprobe, die nach Bundesländern sowie der Verteilung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten gewichtet wurde. Diese Methodik ermöglicht erstmals repräsentative Aussagen über die Verpflegungssituation an Grundschulen sowohl auf Bundesebene als auch in den einzelnen Ländern.
(VOL.AT)