100 Meter aus dem Flugzeug geschleudert – Flugbegleiterin überlebt tödlichen Flugzeug-Crash
Ein Routine-Manöver endete in einer Katastrophe: Am Montag kollidierte am Flughafen La Guardia ein landendes Flugzeug mit einem Feuerwehrfahrzeug. Für die beiden Piloten kam jede Hilfe zu spät – sie starben noch am Unfallort.
Eine Flugbegleiterin hingegen überlebte unter außergewöhnlichen Umständen. Sie wurde bei dem Aufprall aus dem Flugzeug geschleudert – samt Sitz. Rund 100 Meter weit.
"Es ist nichts weniger als ein Wunder"
Die Frau erlitt mehrere Knochenbrüche am Bein, überlebte jedoch. Ihre Tochter zeigte sich kurz nach dem Unglück fassungslos: "Es ist nichts weniger als ein Wunder", sagte sie gegenüber dem kanadischen Sender TVA Nouvelles.
Auch ihr Ehemann meldete sich über soziale Medien zu Wort. Ihrer Situation entsprechend gehe es ihr "wundersam gut", schrieb er und verwies auf die zahlreichen Frakturen.
Sitz als Lebensretter
Warum die Flugbegleiterin diesen extremen Aufprall überleben konnte, beschäftigt Experten. Jeff Guzzetti, ehemaliger Ermittler der US-Unfallbehörde NTSB, sieht einen entscheidenden Faktor: den Sitz.
"Der Sitz der Flugbegleiterinnen ist eine Art Klappsitz, der an der Cockpitwand befestigt ist", erklärte er gegenüber "Yahoo News". Und weiter: "Es ist ein sehr robuster Sitz."
Diese sogenannten "Jump Seats" seien speziell dafür konstruiert, auch extremen Belastungen standzuhalten. Hintergrund: Flugbegleiter müssen im Ernstfall handlungsfähig bleiben, um Passagiere zu evakuieren.
Operation nach der Rettung
Die Frau war zum Zeitpunkt des Unfalls angeschnallt – mit überkreuzten Sicherheitsgurten. Laut Familie wurde ihr verletztes Bein noch in der Nacht operiert.
Trotz der dramatischen Umstände überwiegt die Erleichterung. Oder, wie es ihre Tochter formulierte: "Sie hatte einen Schutzengel."
(VOL.AT)