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Er dachte erst an 80 Kilo – dann kam das wahre Monster zum Vorschein

©Instagram/_doneduff_

Ein außergewöhnlicher Fang ist einem Hobbyangler vor der Küste Sardiniens gelungen: Der 25-jährige Federico Doneddu zog nach einem mehr als dreieinhalbstündigen Kampf einen 168 Kilogramm schweren und 2,3 Meter langen Blauflossenthunfisch aus dem Meer.

Gegenüber dem "Corriere della Sera" schilderte Doneddu, dass ihm bereits kurz nach dem Anbiss klar gewesen sei, dass ein außergewöhnlich großer Fisch an der Leine hing. "Innerhalb einer Minute hatte er schon einen halben Kilometer Leine abgerollt. Da wurde mir klar, dass es kein gewöhnlicher Fisch sein würde", sagte der 25-Jährige.

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Zunächst habe er das Gewicht des Tieres auf rund 80 Kilogramm geschätzt. Nach etwa zwei Stunden habe er seine Einschätzung jedoch auf etwa 150 Kilogramm korrigiert. Als der Fisch schließlich an Bord war, zeigte sich das tatsächliche Ausmaß des Fangs: Der Blauflossenthunfisch wog 168 Kilogramm und war 2,3 Meter lang.

Gemeinsame Leidenschaft mit dem Vater

Doneddu geht nach eigenen Angaben regelmäßig gemeinsam mit seinem Vater angeln. Auch an jenem Tag seien die beiden nach der Arbeit im Golf von Arbatax auf Sardinien hinausgefahren.

Den Kampf mit dem Fisch beschreibt der Hobbyangler als körperlich äußerst fordernd. Mehrmals habe der Thunfisch erneut Schnur von der Rolle gezogen. "Wenn der Fisch losschwimmt, lässt man los. Sobald er langsamer wird, holt man die Schnur ein", erklärte Doneddu. Insgesamt habe er die Leine fünf- oder sechsmal freigeben müssen. "Jedes Mal fühlte es sich an, als müssten wir wieder ganz von vorne anfangen."

Da er mit einem Kampfgurt an der Angel befestigt gewesen sei, habe sein Vater die Rute nicht übernehmen können. "Also biss ich die Zähne zusammen bis zum Schluss", sagte der 25-Jährige.

Fang wurde an Familie und Freunde verteilt

Nach eigenen Angaben sei der Fang legal erfolgt. Gegenüber dem "Corriere della Sera" erklärte Doneddu, die Saison für Blauflossenthunfisch habe am 16. Juni begonnen und dauere bis Ende Oktober. Zudem habe er die Hafenbehörde informiert und den Fang gemeldet.

Da Sportfischer ihren Fang nicht verkaufen dürfen, teilte Doneddu den Fisch nach eigenen Angaben unter Familienmitgliedern, Freunden sowie den Helfern beim Anlanden auf. Das erste Gericht, das daraus zubereitet wurde, sei ein Thunfisch-Tatar gewesen.

(VOL.AT)

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