40-Millionen-Dollar-Fund: FBI sichert legendäre Grand-Prix-Maschinen
Eine Lagerhalle in Mexiko wurde zum Schauplatz einer spektakulären Entdeckung: Im Zuge einer internationalen Ermittlung stießen US-Behörden gemeinsam mit lokalen Einsatzkräften auf eine umfassende Sammlung seltener Rennmotorräder. Der Fund wird dem FBI zufolge einem der meistgesuchten Kriminellen der USA, Ryan James Wedding, zugeschrieben.
Die sichergestellten Maschinen stammen aus verschiedenen Epochen des Grand-Prix- und Superbike-Sports. Darunter befinden sich unter anderem MotoGP-Ducatis, historische WM-Bikes und zahlreiche ikonische Serienmodelle.
Maschinen mit Geschichte
Laut Behörden umfasst die Sammlung unter anderem folgende Fahrzeuge:
- Ducati Desmosedici GP20 von Andrea Dovizioso
- Ducati Desmosedici GP18 von Jorge Lorenzo
- Moto2-Suter von Marc Marquez
- Ducati Desmosedici GP6 von Loris Capirossi
- Ducati-Modelle GP11 und GP12, beide gefahren von Valentino Rossi
- Ducati Desmosedici GP15 von Andrea Iannone
- 125er-Aprilia von Valentino Rossi
- Ducati 916 von Carl Fogarty
- Mehrere 500er-WM-Bikes
Für Motorsport-Fans stellt die Entdeckung eine nahezu museale Zusammenstellung dar. Der Gesamtwert der Sammlung wird auf rund 40 Millionen US-Dollar geschätzt. Jede einzelne Maschine sei laut Ermittlern Teil eines umfassenderen strafrechtlichen Zusammenhangs.
Verdacht auf Drogenhandel
Der US-Staatsbürger Ryan James Wedding wird verdächtigt, in ein internationales Drogenkartell involviert zu sein. Er befindet sich auf der Liste der zehn meistgesuchten FBI-Flüchtigen. Das US-Außenministerium hat eine Belohnung von bis zu 15 Millionen US-Dollar für Hinweise ausgelobt, die zu seiner Festnahme führen.
Wedding soll sich aktuellen Erkenntnissen zufolge weiterhin in Mexiko aufhalten. Hinweise nimmt das FBI über seine offiziellen Kanäle entgegen.
(VOL.AT)