44-jährige Deutsche tot in Italien gefunden – Obduktion soll Todesursache klären
Leiche auf verlassenem Gelände entdeckt
Ein Obdachloser fand die zerstückelte Leiche nach Behördenangaben bei einem leer stehenden Gebäude und setzte den Notruf ab. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.
Zunächst konnten sich die Einsatzkräfte dem Körper nicht nähern, da ein Hund diesen bewachte. Laut der Nachrichtenagentur Ansa begann die Spurensicherung rund eine Stunde später. Dabei wurde auch ein Messer sichergestellt. Ob das Tier der 44-Jährigen gehörte, ist unklar.
Identität soll per DNA-Test bestätigt werden
Bei dem Gebäude handelt es sich dem Bericht zufolge um ein verfallenes Bauernhaus mit zugemauerten Türen und Fenstern. In der kalten Jahreszeit halten sich dort mehrere Menschen ohne festen Wohnsitz auf. Auch die Deutsche soll keinen festen Wohnsitz in Italien gehabt haben.
Da keine Ausweisdokumente gefunden wurden, soll ein DNA-Test die Identität endgültig bestätigen. Eine Obduktion soll zudem klären, woran die Frau starb. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der Täter den Körper zerstückelte, um Spuren zu verwischen. Ob die Tat am Fundort begangen wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Bürgermeisterin zeigt sich betroffen
Das frühere Gelände des Nationalen Forschungsrates (CNR) ist inzwischen eine Grünfläche, die umgestaltet werden soll. In der Nähe befindet sich eine provisorische Unterkunft für Obdachlose. Anwohner berichten von einem zunehmenden Verfall der Anlage.
Scandiccis Bürgermeisterin Claudia Sereni erklärte, sie sei "zutiefst erschüttert über die schreckliche Tragödie".
(VOL.AT)