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Ab 31. März: PayPal verschwindet aus Google Wallet

©Canva (Symbolbild)
PayPal beendet die Integration in Google Wallet: Ab 31. März 2026 sind keine neuen Verknüpfungen mehr möglich, bestehende werden bis 16. Juni gelöscht. Wer weiterhin kontaktlos zahlen will, muss umstellen.

Ende einer bequemen Funktion

Für viele Smartphone-Nutzer gehörte es längst zum Alltag: Ein kurzer Griff zum Handy, Google Wallet öffnen – und per PayPal bezahlen. Doch genau diese Funktion steht nun vor dem Aus.

Paypal wird nicht mehr mit Google Wallet verknüpft werden. ©APA

Wie PayPal bestätigt, wird die Integration in Google Wallet eingestellt. Konkret bedeutet das: Ab dem 31. März 2026 können keine neuen PayPal-Konten mehr mit der digitalen Geldbörse von Google verknüpft werden. Entsprechende Hinweise wurden unter anderem per E-Mail an Nutzer verschickt und im Hilfe-Center veröffentlicht.

Übergangsphase mit Ablaufdatum

Wer PayPal bereits mit Google Wallet verbunden hat, kann vorerst aufatmen. Bestehende Verknüpfungen bleiben zunächst aktiv – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Sobald Nutzer die Verbindung selbst trennen, das Smartphone wechseln oder zurücksetzen, lässt sich PayPal nicht erneut ins Wallet integrieren. Die Funktion ist damit de facto ein Auslaufmodell.

Ein fixes Enddatum gibt es ebenfalls: Ab dem 16. Juni 2026 werden laut Google alle bestehenden PayPal-Verknüpfungen automatisch entfernt. „Verknüpfte PayPal-Konten werden automatisch gelöscht und nicht mehr unterstützt“, heißt es dazu in einem Support-Artikel des Unternehmens dazu.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Wer die Funktion weiterhin nutzen möchte, kann noch bis 31. März handeln und PayPal mit Google Wallet verknüpfen – sofern das noch nicht geschehen ist. Das verschafft zumindest eine Übergangsfrist bis Mitte Juni. Langfristig führt jedoch kein Weg an einer Umstellung vorbei.

Alternative: Bezahlen über die PayPal-App

PayPal verweist selbst auf die eigene App als Alternative. Darüber bleibt kontaktloses Bezahlen im Geschäft weiterhin möglich. Grundlage ist eine virtuelle Debit-Mastercard, die über die App genutzt werden kann.

Allerdings bringt das für viele Nutzer einen Nachteil mit sich: Der Komfort einer zentralen Wallet-Lösung entfällt. Statt einer gebündelten Übersicht müssen unterschiedliche Zahlungsarten künftig über mehrere Apps verwaltet werden. Besonders betroffen sind auch Nutzer von Smartwatches mit Wear OS. Da es dort bislang keine eigenständige PayPal-App gibt, fällt die Bezahlfunktion über die Uhr weg.

Hintergründe bleiben offen

Warum PayPal und Google ihre Zusammenarbeit beenden, bleibt offiziell unbeantwortet. PayPal verweist lediglich darauf, dass die eigene App die nötigen Funktionen bereits bietet. Klar ist: Für Nutzer bedeutet die Änderung vor allem eines – mehr Aufwand im Alltag.

(VOL.AT)

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