AA

"Alles oder nichts": Der "Weisse Rausch" als spektakuläres Saisonfinale

Der "Weisse Rausch" verlangt allen Teilnehmern alles ab.
Der "Weisse Rausch" verlangt allen Teilnehmern alles ab. ©VN
Am 18. April 2026 steigt in St. Anton der "Weisse Rausch". Das Kult-Rennen bildet das spektakuläre Saisonfinale – mit extremer Strecke, 555 Teilnehmern und einzigartiger Atmosphäre.

Am Samstag, 18. April 2026, steht in St. Anton am Arlberg mit dem „Weissen Rausch“ das große Saisonfinale auf dem Programm.

Das traditionsreiche Rennen gilt als eines der spektakulärsten und anspruchsvollsten Skirennen der Alpen und lockt jedes Jahr Hunderte Teilnehmer sowie Tausende Zuschauer an. Sobald am Nachmittag die Lifte schließen, gehört das Skigebiet ganz den Athleten. Am Vallugagrat fällt um 17 Uhr der Startschuss – dann beginnt das Rennen über mehrere Kilometer ins Tal.

"Schmerzensberg" als Schlüsselstelle

Die Strecke verlangt den Teilnehmern alles ab. Auf rund neun Kilometern und etwa 1.350 Höhenmetern geht es über unpräparierte Pisten, durch steiles Gelände und über zahlreiche natürliche und künstliche Hindernisse. Besonders fordernd ist der sogenannte "Schmerzensberg".

Der "Schmerzensberg" bringt die Teilnehmer schon kurz nach dem Startschuss an ihr Limit. ©VN/JOSEF MALLAUN

Dabei müssen die Teilnehmer ihre Ski oder Snowboards abschnallen und einen rund 150 Meter langen Anstieg zu Fuß bewältigen, bevor es wieder direkt in die Abfahrt geht. Wer hier das Tempo falsch wählt, verliert entscheidende Zeit. Auch im unteren Streckenabschnitt ist das Rennen noch nicht entschieden: Kurz vor dem Ziel müssen mehrere Hindernisse überwunden werden, bevor die Ziellinie erreicht ist.

Start in mehreren Blöcken

Insgesamt 555 Wintersportler nehmen teil. Der Start erfolgt in mehreren Blöcken, die nacheinander ins Rennen gehen. Die genaue Einteilung sowie die jeweiligen Startzeiten werden bei der Startnummernausgabe bekannt gegeben.

Die Starter werden in folgende Kategorien unterteilt:

  • Ski Alpin
  • Snowboard
  • Telemark
  • Kurzski (bis 100 cm)

Aufgrund unterschiedlicher Pistenverhältnisse in den Startblöcken wird der Gesamtsieger aus der ersten Startgruppe ermittelt.

Der Weisse Rausch 2025 - Highlights:

Wildcards für spätere Startgruppen

Für Teilnehmer aus den hinteren Startblöcken gibt es dennoch eine Chance auf eine vordere Platzierung. Insgesamt 15 "Wildcards" werden vergeben, die einen Start in der ersten Gruppe ermöglichen.

©VN/PATRICK SAELY PHOTOGRAPHY

Die Vergabe erfolgt laut Veranstalter auf Basis der Ergebnisse aus dem Vorjahr sowie der bisherigen sportlichen Laufbahn. Die Entscheidung trifft ausschließlich das Organisationskomitee.

Teamwertung seit 2023

Neben der Einzelwertung wird seit 2023 auch das schnellste Team ausgezeichnet. Ein Team besteht aus mindestens drei Personen, darunter verpflichtend mindestens eine Frau. Gewertet werden die drei schnellsten Zeiten eines Teams. Wichtig ist dabei die korrekte Angabe des Teamnamens bei der Anmeldung, damit die Zeiten eindeutig zugeordnet werden können.

Nachwuchsrennen und Rahmenprogramm

Bereits vor dem Hauptbewerb starten junge Teilnehmer beim "Weissen Rausch Mini", einer verkürzten Variante des Rennens.

Der Renntag am 18. April 2026 im Überblick:

  • 08.30 – 13 Uhr: Startnummernausgabe im Arlberg WellCom
  • ab 13 Uhr: Pasta-Party im Galzigrestaurant
  • 16.30 Uhr: Start "Weisser Rausch Mini"
  • 17 Uhr: Start "Weisser Rausch"
  • 18.30 Uhr: Wertungsschluss
  • 19 Uhr: Siegerehrung beim Tourismusverband mit anschließender Ö3-Disco

Titelverteidiger kommt aus Vorarlberg

Beim Rennen 2025 setzte sich der Vorarlberger Dieter Bischof durch und gewann nach seinen Erfolgen 2024 und 2022 erneut den „Weissen Rausch“. Als Titelverteidiger zählt er auch 2026 wieder zu den Top-Favoriten.

Der Titelverteidiger kommt aus Vorarlberg und heißt Dieter Bischof. ©VN

Gelingt ihm die Titelverteidigung, wäre es sein dritter Sieg in Folge – damit würde er mit Paul Schwarzacher gleichziehen.

(VOL.AT)

  • ADMIN AT
  • Wintersport
  • "Alles oder nichts": Der "Weisse Rausch" als spektakuläres Saisonfinale