AUA-Flieger nach Startabbruch auf Gran Canaria gestrandet
Triebwerksproblem zwingt Airbus zum Abbruch
Ein technischer Defekt hat einen Airbus der Austrian Airlines (AUA) auf Gran Canaria vorerst außer Gefecht gesetzt. Die Maschine mit der Kennung OE-LZE sollte als Flug OS472 von der Kanareninsel zurück nach Wien starten – dazu kam es jedoch nicht.
Nach dem planmäßigen Hinflug am 2. April verlief zunächst alles ruhig. Doch noch während des Rollens zur Startbahn traten Probleme an einem der beiden Triebwerke auf. Der Start wurde daraufhin aus Sicherheitsgründen abgebrochen.
Maschine bleibt mehrere Tage am Boden
Der Airbus verließ die Piste bei geringer Geschwindigkeit und wurde zurück auf das Vorfeld gebracht. Dort steht das Flugzeug seither.
Der Grund ist laut Airline gravierend: Eine Reparatur vor Ort reicht nicht aus, stattdessen muss das betroffene Triebwerk vollständig ausgetauscht werden.
"Wir bestätigen, dass am 2. April der Start des Flugs OS472 von LPA nach VIE wegen Problemen eines Triebwerks des Flugzeugs abgebrochen werden musste", erklärte eine AUA-Sprecherin gegenüber "Austrian Wings". "Das Flugzeug mit der Kennung OE-LZE steht voraussichtlich noch einige Tage in LPA, weil ein Triebwerkstausch notwendig ist."
Passagiere rasch zurückgebracht
Für die betroffenen Fluggäste konnte rasch eine Lösung organisiert werden: Sie wurden bereits am folgenden Tag mit einer Ersatzmaschine nach Wien geflogen. Auch die Crew ist laut AUA wieder im regulären Einsatz.
Kaum Auswirkungen auf den Flugbetrieb
Größere Einschränkungen im Flugplan gibt es nach aktuellem Stand nicht. Durch Anpassungen und verfügbare Ersatzflugzeuge konnten mögliche Ausfälle kompensiert werden.
Der betroffene Airbus dürfte jedoch noch einige Tage auf Gran Canaria bleiben, bis der Austausch des Triebwerks abgeschlossen ist.
(VOL.AT)