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Bange Momente am Norisring: Heftiger Crash zwischen van der Linde und Paul

Heftiger Crash am Samstag auf dem Norisring. ©Screenshot X

Bange Minuten am Norisring: Beim ersten DTM-Rennen in Nürnberg kam es am Samstag zu einem heftigen Crash zwischen Maximilian Paul und Kelvin van der Linde.

Der Unfall ereignete sich auf dem Weg zur ersten Kurve des Stadtkurses. Paul schlug aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Lamborghini rechts in die Streckenbegrenzung ein, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte anschließend mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrertür des BMW von van der Linde.

Rennen für längere Zeit unterbrochen

Der Unfall führte zu einer längeren Rennunterbrechung. Während van der Linde seinen BMW nach dem Crash selbstständig verlassen konnte, war die Situation um Paul zunächst unklar.

"Wir hatten leider keinen Kontakt direkt nach dem Unfall. Wir haben nur von Dritten die Info bekommen, dass er ansprechbar ist", sagte GRT-Teamchef Gottfried Grasser kurz nach dem Crash.

Laut Rennleitung wurde Paul anschließend zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Van der Linde wurde zunächst im Medical Center an der Rennstrecke untersucht.

Wenig später meldete sich Grasser erneut zu Wort und gab ein weiteres Update zum Gesundheitszustand seines Fahrers: "Er ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Es sieht aus wie eine Verletzung am Fuß, aber mehr wissen wir noch nicht." Zur möglichen Ursache des Unfalls sagte er: "Wir vermuten, dass es Öl von einem McLaren war. Auf den Daten sieht man keine Probleme bei der Bremse."

Erste Entwarnung bei van der Linde

Auch Schubert-BMW-Teamchef Torsten Schubert gab wenig später ein erstes Update zum Gesundheitszustand seines Fahrers. "Der Arm schmerzt ihn, die untersuchen ihn noch ein bisschen. Wir hoffen, dass es nichts Ernsteres ist", sagte er gegenüber ProSieben. Ob van der Linde am Sonntag wieder an den Start gehen kann, ließ Schubert zunächst offen.

Etwas optimistischer klang wenig später van der Lindes Manager Dennis Rostek. "Augenscheinlich hat er keinerlei Probleme. Er war gut beieinander. Am linken Bein und Arm hatte er Schmerzen, aber er konnte alles bewegen."

"Ein Crash in die Fahrertür ist das Schlimmste"

Für bange Momente sorgte der Unfall auch bei Sheldon van der Linde, der seinen Bruder erstmals in dieser DTM-Saison an der Strecke besuchte. "Ich habe Gänsehaut. Ich hoffe, dass es ihm und Max gut geht."

Auch DTM-Rekordchampion Bernd Schneider zeigte sich betroffen: "Ein Crash in die Fahrertür ist das Schlimmste, was passieren kann. Ich war erleichtert, als Kelvin ausgestiegen ist."

(VOL.AT)

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