"Billionaire Bunker": Zuckerberg kauft Villa auf Insel der Superreichen
Nun hat auch Meta-Chef Mark Zuckerberg gemeinsam mit seiner Frau Priscilla Chan auf der als "Billionaire Bunker" bekannten Insel zugeschlagen. Laut US-Medien zahlte das Paar rund 170 Millionen US-Dollar für ein neues Anwesen. Damit soll es sich um einen der teuersten Immobiliendeals in der Geschichte Floridas handeln.
Luxusvilla mit 15 Badezimmern
Die Villa befindet sich Berichten zufolge noch im Bau. Geplant sind unter anderem neun Schlafzimmer und 15 Badezimmer. Zudem soll das Anwesen über einen riesigen Pool direkt am Wasser, einen privaten Bootsanleger, ein Heimkino, ein Fitnessstudio, einen Massageraum, ein Aquarium sowie eine Bibliothek mit geheimem Durchgang verfügen. Ursprünglich soll die Immobilie sogar für mehr als 200 Millionen Dollar angeboten worden sein.
Insel mit nur 41 Wohnhäusern
Zuckerberg zieht damit in eine prominente Nachbarschaft ein. Auf Indian Creek besitzen unter anderem Amazon-Gründer Jeff Bezos, Ivanka Trump, Jared Kushner sowie Football-Legende Tom Brady Immobilien. Bezos soll sogar mehrere Grundstücke auf der Insel besitzen.
Indian Creek wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als künstliche Insel im Großraum Miami errichtet. Auf der Insel befinden sich lediglich 41 Wohnhäuser, die alle direkt am Wasser liegen. Ein großer Teil des Areals wird von einem privaten 18-Loch-Golfclub eingenommen, zu dem nur ausgewählte Mitglieder Zugang erhalten.
Die Insel ist zudem eine eigenständige Gemeinde mit Bürgermeister und eigener Polizei. Wer die einzige Zufahrtsbrücke nutzen will, muss einen streng bewachten Kontrollpunkt passieren. Unbefugte haben praktisch keinen Zugang zu dem Gelände.
Steuerliche Vorteile locken Superreiche an
Florida wird bei wohlhabenden US-Amerikanern seit Jahren immer beliebter. Ein Grund dafür ist, dass der Bundesstaat keine staatliche Einkommenssteuer erhebt. Gleichzeitig sorgen politische Diskussionen in anderen Teilen der USA für zusätzliche Bewegung am Immobilienmarkt.
In Kalifornien wird im November etwa über eine mögliche Milliardärsteuer diskutiert. Vorgesehen wäre eine einmalige Vermögensabgabe von fünf Prozent für Personen mit einem Nettovermögen von mehr als einer Milliarde Dollar und Wohnsitz in Kalifornien. Laut Immobilienmaklern in Miami habe allein die Aussicht auf diese Abgabe bereits zu einer steigenden Nachfrage aus Kalifornien geführt.
(VOL.AT)