Bootslager in Flammen: Vier Feuerwehren im Einsatz
Ein dramatischer Einsatz beschäftigte am Freitag die Feuerwehren im burgenländischen Mörbisch am See (Bezirk Eisenstadt-Umgebung). Kurz nach 10.30 Uhr ging bei der Landessicherheitszentrale Burgenland der Notruf ein: Ein Wirtschaftsgebäude stand in Flammen – darin gelagerte Boote begannen nacheinander zu brennen.
Boote aus Polyester erschwerten Löscharbeiten
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Besonders problematisch: In dem Gebäude waren zahlreiche Boote aus Polyester untergebracht – ein Material, das im Brandfall nicht nur giftige Dämpfe freisetzt, sondern sich auch immer wieder neu entzündet. Die Feuerwehr musste unter Atemschutz sowohl von innen als auch von außen gegen das Feuer ankämpfen, um ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Objekte zu verhindern.
Vier Feuerwehren mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz
Insgesamt standen vier Feuerwehren mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Um die hartnäckigen Brände der Boote endgültig zu löschen, wurden diese in eine eigens errichtete Löschmulde verbracht und dort vollständig mit Wasser geflutet. Laut Angaben des Bezirksfeuerwehrkommandos konnte so ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude erfolgreich verhindert werden.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Klar ist: Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
(VOL.AT)