Chronische lymphatische Leukämie: Warnzeichen der häufigsten Blutkrebserkrankung im Alter
Obwohl die Erkrankung in der Regel nicht heilbar ist, verläuft sie oft langsam und lässt sich gut behandeln. Eine frühzeitige Erkennung kann die Therapiechancen verbessern.
Häufig unspezifische Symptome
Die Symptome der CLL entwickeln sich schleichend und werden daher leicht übersehen. Zu den häufigsten Anzeichen zählen anhaltende Müdigkeit und ein allgemeines Schwächegefühl. Betroffene berichten oft über eine verringerte Leistungsfähigkeit im Alltag.
Gewichtsverlust und Nachtschweiß
Ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust kann ebenso ein Warnsignal sein wie vermehrtes nächtliches Schwitzen. Diese Symptome treten oft gemeinsam auf und werden leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt.
Erhöhte Infektanfälligkeit
Durch die Erkrankung ist das Immunsystem geschwächt, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führt. Häufige oder ungewöhnlich lang andauernde Infekte können ein Hinweis auf eine gestörte Immunabwehr sein.
Lymphknotenschwellungen
Charakteristisch für die CLL sind schmerzlose Schwellungen der Lymphknoten, etwa am Hals, in den Achselhöhlen oder in der Leistengegend. Diese bleiben oft über längere Zeit bestehen und sind ein zentrales diagnostisches Kriterium.
Blutungsneigung und Blässe
Eine verminderte Anzahl an Blutplättchen kann zu einer erhöhten Blutungsneigung führen. Auch eine auffallende Blässe der Haut, bedingt durch Blutarmut, kann auftreten.
Vergrößerte Milz
In manchen Fällen kommt es zu einer Vergrößerung der Milz, die mit einem Druckgefühl oder Schmerzen im linken Oberbauch einhergehen kann.
Wann ärztliche Abklärung nötig ist
Da viele dieser Symptome auch bei harmloseren Erkrankungen vorkommen, bleibt die CLL oft lange unentdeckt. Bei anhaltenden Beschwerden oder einem Zusammenspiel mehrerer dieser Symptome sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
(VOL.AT)