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Diese Sehenswürdigkeiten bleiben 2026 teils geschlossen

Diese Top-Sehenswürdigkeiten sind 2026 nicht zugänglich.
Diese Top-Sehenswürdigkeiten sind 2026 nicht zugänglich. ©APA/AFP
Ob Baustelle, Modernisierung oder Naturgewalt: Einige bekannte Attraktionen sind 2026 nur eingeschränkt zugänglich oder überhaupt nicht mehr zu sehen. Wer Reisen plant, sollte genauer hinschauen – und Alternativen kennen.

Wer seine nächste Reise plant, stößt 2026 bei einigen bekannten Sehenswürdigkeiten auf unerwartete Hürden. Grund sind umfangreiche Sanierungen, Modernisierungen oder – im Extremfall – das Verschwinden ganzer Naturattraktionen. Ein Überblick über betroffene Orte und mögliche Ausweichziele.

Katakomben von Paris bis Frühjahr 2026 dicht

Die berühmten Katakomben von Paris bleiben seit November 2025 geschlossen. Das rund 20 Meter unter der Erde liegende Tunnelsystem, das seit 1809 öffentlich zugänglich ist und die Gebeine von mehreren Millionen Menschen beherbergt, wird umfassend saniert.

Im Fokus stehen Infrastruktur und Beleuchtung. Zusätzlich wird ein neuer Rundgang konzipiert, Informationstafeln werden überarbeitet und der Audioguide modernisiert. Die Wiedereröffnung ist für Frühjahr 2026 vorgesehen.

Wer dennoch nach Paris reist, kann auf Alternativen wie die Krypta von Notre-Dame (je nach Öffnung), geführte Untergrundtouren durch historische Kelleranlagen oder das Musée Carnavalet zur Stadtgeschichte ausweichen.

Jurassic-Park-Attraktion in Orlando monatelang geschlossen

In den Universal Studios Islands of Adventure in Orlando wird die Wasserbahn "Jurassic Park River Adventure" vom 5. Jänner bis voraussichtlich 19. November 2026 außer Betrieb sein. Die Wiedereröffnung ist gegen Ende des Jahres geplant.

Offiziell spricht Betreiber Universal von Wartungsarbeiten. Tatsächlich dürfte die Attraktion jedoch umfassend modernisiert werden – etwa bei Animatronics, Spezialeffekten und dem gesamten Fahrerlebnis. Branchenbeobachter spekulieren sogar über ein mögliches "Jurassic World"-Update, bestätigt ist das bisher allerdings nicht.

Währenddessen bleiben andere Highlights im Park geöffnet, darunter "Hagrid’s Magical Creatures Motorbike Adventure" oder der "VelociCoaster". Auch der Themenbereich rund um Jurassic Park bleibt zugänglich.

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Zürcher Grossmünster bleibt Baustelle bis 2027

Das Grossmünster, eines der bekanntesten Wahrzeichen Zürichs mit jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besuchern, wird seit 2025 umfassend saniert.

Während 2026 und 2027 soll die Kirche inklusive ihrer markanten Doppeltürme vollständig eingerüstet sein – ein ungewohnter Anblick für Touristinnen und Touristen. Der Zugang bleibt jedoch bestehen: Sowohl die Kirche selbst als auch der Karlsturm können weiterhin besichtigt werden.

Als Alternativen bieten sich in Zürich unter anderem das Fraumünster mit seinen Chagall-Fenstern, die Kirche St. Peter, der Lindenhof oder Aussichtspunkte wie der Uetliberg und die Polyterrasse an.

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Centre Pompidou bis 2030 geschlossen

Das Centre Pompidou im Pariser Marais-Viertel hat im Herbst 2025 seine Türen geschlossen. Das weltweit bekannte Kulturzentrum mit dem Nationalmuseum für Moderne Kunst wird umfassend generalsaniert und bleibt voraussichtlich bis 2030 geschlossen. Die Bauarbeiten starten 2026.

Um das kulturelle Angebot aufrechtzuerhalten, setzt man auf das Ausweichprogramm "Constellation", bei dem Ausstellungen in Partnerinstitutionen in Paris und anderen Teilen Frankreichs stattfinden. Zusätzlich ist für Herbst 2026 die Eröffnung eines neuen Standorts in Massy bei Paris geplant.

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Dachgarten des Met in New York vorerst nicht zugänglich

Auch in New York gibt es Einschränkungen: Der Rooftop Garden des Metropolitan Museum of Art bleibt im Zuge des sogenannten Tang-Wing-Projekts bis 2030 geschlossen.

Nach Abschluss der Arbeiten soll die Terrasse deutlich erweitert wieder eröffnen – mit noch besserem Blick auf den Central Park und die Skyline. Bis dahin können Besucherinnen und Besucher auf andere Aussichtspunkte wie die High Line, "Top of the Rock" oder "Edge" ausweichen. Auch die Sonderausstellungen im Museum selbst bleiben zugänglich.

Eiskapelle am Watzmann verschwunden

Eine der spektakulärsten Naturattraktionen in den bayerischen Alpen existiert nicht mehr: Die Eiskapelle am Fuß der Watzmann-Ostwand ist im September 2025 eingestürzt.

Laut Nationalpark Berchtesgaden ist der Klimawandel die Hauptursache. Das Firneisfeld wurde über Jahre hinweg destabilisiert. Seither wird dringend davor gewarnt, das Gebiet zu betreten – akute Steinschlaggefahr und abbrechende Eis- sowie Felsmassen machen den Bereich lebensgefährlich.

Wer die Region dennoch erkunden möchte, findet sichere Alternativen: Wanderungen rund um den Königssee, Ausblicke auf die Watzmann-Ostwand von offiziellen Wegen oder Touren zum Jenner bieten weiterhin eindrucksvolle Naturerlebnisse.

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(VOL.AT)

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