Drama auf der Streif: Schwerer Sturz von Ken Caillot überschattet Training
Sturz vor der "Mausefalle"
Ein schwerer Unfall hat das Abschlusstraining auf der Kitzbüheler Streif überschattet. Der französische Skirennläufer Ken Caillot kam am Mittwoch im Bereich der berüchtigten "Mausefalle" zu Sturz. Kurz vor der steilen Passage verlor er bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle, hob ab und wurde rund 40 Meter weit durch die Luft geschleudert.
Airbag könnte Verletzungen verhindert haben
Caillot prallte mit dem Rücken auf die Piste. Er blieb zunächst liegen, war aber bei Bewusstsein und ansprechbar. Laut ersten Angaben hatte sich sein Airbag ausgelöst und könnte ihn vor schweren Verletzungen bewahrt haben. Der Rennläufer wurde per Helikopter geborgen, das Training für mehrere Minuten unterbrochen.
Entwarnung am Abend
Am Abend meldete sich Caillot via Instagram zu Wort. Demnach kam er mit einem großen Bluterguss am Rücken davon. Er sprach von großem Glück im Unglück.
Erfolgreich im Europacup
Der 27-Jährige stammt aus Val d’Isère und führt aktuell gemeinsam mit dem Schweizer Sandro Manser die Abfahrtswertung im Europacup an. Im Weltcup gelang ihm bisher kein Punkterang. Sein bestes Ergebnis ist ein 32. Platz in Kvitfjell im Jahr 2024.
(VOL.AT)