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Dramatische Nacht in Kirchberg: Tiere sterben bei Brand

Ein Bauernhof in Kirchberg am Wechsel stand in der Nacht auf 22. Mai 2026 in Flammen.
Ein Bauernhof in Kirchberg am Wechsel stand in der Nacht auf 22. Mai 2026 in Flammen. ©BFKDO Neunkirchen / Lechner
Ein Bauernhof in Kirchberg am Wechsel stand in der Nacht auf den 22. Mai 2026 in Flammen. 180 Feuerwehrleute rückten aus – Menschen wurden nicht verletzt, für zahlreiche Tiere kam jede Hilfe zu spät.

Beim Brand eines Bauernhofes in Kirchberg am Wechsel im Bezirk Neunkirchen sind in der Nacht auf Freitag, den 22. Mai 2026, zahlreiche Kälber und Kühe verendet. Laut Bezirksfeuerwehrkommando Neunkirchen standen rund 180 Mitglieder von zehn Feuerwehren im Einsatz. Personen wurden nicht verletzt.

Feuer griff auch auf Wohnhaus über

Die Alarmierung erfolgte am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, gegen 23.30 Uhr. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 122 ein Großfeuer im Bereich Kirchberg/Au. Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein nach Angaben der Feuerwehr kilometerweit sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen das Wirtschaftsgebäude und das Stallgebäude bereits in Vollbrand. Wegen der Größe des Feuers wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert, darunter zwei Großtanklöschfahrzeuge und ein Hubrettungsgerät. Durch Strahlungswärme und Funkenflug breitete sich der Brand auch auf Teile des Dachstuhls des Wohnhauses aus.

Besitzer trieb Tiere noch ins Freie

Einige Kühe und Kälber konnten vom Hofbesitzer noch ins Freie gebracht werden. Zahlreiche Tiere verendeten jedoch in den Flammen. Die genaue Zahl der verendeten Tiere war zunächst nicht bekannt.

Die Einsatzkräfte starteten einen umfassenden Löschangriff von mehreren Seiten. Die Löschwasserversorgung wurde unter anderem über Tankwagenpendelverkehr, das Hydrantennetz und die Wasserentnahme aus einem Bach sichergestellt. Zur Zerteilung des Brandgutes wurde zudem ein Unimog mit Kran zur Einsatzstelle beordert.

Brandursache wird von Polizei ermittelt

Ein Teil der Feuerwehren konnte nach rund drei Stunden wieder einrücken. Umfangreiche Nachlöscharbeiten sollten laut Feuerwehr noch bis in die Vormittagsstunden dauern. Neben den zehn Feuerwehren standen auch Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Die Brandursache war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(APA/Red)

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