Dreifach-Olympiasieger wagt Start bei Erzbergrodeo
Mehr als 1.200 Teilnehmer aus 41 Nationen stellen sich heuer der Herausforderung am "Berg aus Eisen". Das Erzbergrodeo gilt als das härteste Extreme-Enduro-Rennen der Welt.
Olympiasieger wagt sich auf den Erzberg
Mit Franjo von Allmen findet sich heuer auch ein prominenter Wintersportler auf der Startliste. Der 24-jährige Schweizer ist dreifacher Olympiasieger und zweifacher Weltmeister im Ski Alpin.
Von Allmen startet mit einer KTM beim Erzbergrodeo und nimmt regelmäßig an Motocross-Rennen teil. Gegenüber der "Berner Zeitung" erklärte er, dass Biken und Motorradfahren Konzentration, Reaktionsvermögen und Körpergefühl fördern würden.
"In der Offroad-Motorrad-Welt gibt es nichts, was wichtiger und interessanter ist", betonte Motorrad-Legende Heinz Kinigadner, der bei der ersten Ausgabe des Husarenritts auf den Erzberg dabei gewesen ist. "Es hat den Namen Extreme Enduro eigentlich kreiert. Jeder in der Motorsportwelt weiß, was einen da erwartet", ergänzte der 66-Jährige.
30 Jahre Erzbergrodeo
Die von ihm und Red Bull ins Leben gerufene "Wings for Life"-Stiftung unterstützt das Erzbergrodeo seit Jahren. Für den Getränkehersteller ist es eines der wichtigsten Events des Jahres in Österreich. Am Donnerstag startet das rot-weiß-rote Kultevent mit einem Steilhangrennen, am Freitag und Samstag steht der Prolog über knapp 15 km auf dem Programm, in dem sich 500 Teilnehmer für das Hauptrennen am Sonntag qualifizieren.
Elektromotorräder erstmals zugelassen
In diesem will KTM-Pilot Lettenbichler seine Erfolgsserie ausbauen und zu den Rekordsiegern Taddy Blazusiak und Graham Jarvis aufschließen. Letzterer wird mit einem selbst entwickelten Elektromotorrad an den Start gehen – dieses Jahr sind erstmals E-Motorräder in allen Bewerben zugelassen. "Ich sehe großes Potenzial für die Zukunft", sagte Erzbergrodeo-Gründer und Veranstalter Karl Katoch. "Die Zahl der Anmeldungen gibt uns recht."
Das war das Erzbergrodeo 2025
(VOL.AT)