Drogenfund im Transit: Spürhund Jerry schlägt in Schwechat an
15 Kilogramm im Transitgepäck entdeckt
Am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr führten Beamte des Stadtpolizeikommandos Schwechat, Abteilung Kriminaldienst Grenzpolizei, gemeinsam mit dem Diensthund „Jerry“ Gepäckskontrollen durch. Der Suchtmittelspürhund schlug bei einem Aufgabegepäckstück an, das auf einen 24-jährigen französischen Staatsbürger registriert war.
Der Koffer befand sich im Transit eines Fluges aus Bangkok und sollte nach Frankreich weitertransportiert werden. In dem Gepäck stellten die Beamten 30 vakuumverpackte Päckchen mit jeweils 500 Gramm Cannabiskraut sicher – insgesamt rund 15 Kilogramm.
Der 24-Jährige, der sich auf der Durchreise befand, wurde vorläufig festgenommen. Laut Polizei zeigte sich der Beschuldigte teilweise geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde er in die zuständige Justizanstalt eingeliefert.
43 Kilogramm und mutmaßliche Einbrüche
Bereits am 27. November 2025 gegen 13.25 Uhr hatten Beamte des Fachbereichs Kriminaldienst Grenzpolizei am Flughafen Wien-Schwechat einen weiteren größeren Fund gemacht. Bei Gepäckskontrollen wurden sie auf einen 41-jährigen serbischen Staatsbürger aufmerksam, der von Thailand über Doha nach Österreich eingereist war.
In zwei auf ihn registrierten Koffern entdeckten die Polizisten 85 vakuumverpackte Päckchen zu je 500 Gramm Cannabiskraut. Insgesamt wurden 43 Kilogramm sichergestellt. Der Straßenverkaufswert wird von der Polizei mit rund 400.000 Euro angegeben.
Der 41-Jährige sowie ein 34-jähriger serbischer Staatsbürger, der im Ankunftsbereich wartete, wurden vorläufig festgenommen. Beide zeigten sich bei den Einvernahmen geständig und wurden ebenfalls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die zuständige Justizanstalt eingeliefert.
Verbindung zu Einbruchsdiebstählen in Wien
Im Zuge weiterer Ermittlungen ordneten Beamte des Fachbereichs Kriminaldienst Grenzpolizei in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien dem 41-Jährigen mehrere Einbruchsdiebstähle im Wiener Stadtgebiet zu. Die Taten sollen im Zeitraum zwischen 2015 und 2018 begangen worden sein. Dabei entstand laut Polizei ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich.
(VOL.AT)