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E-Card jetzt am Smartphone: Das ändert sich für dich

Arztbesuch ohne Karte: Neue E-Card-Funktion gestartet.
Arztbesuch ohne Karte: Neue E-Card-Funktion gestartet. ©APA
Österreich hat einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung gesetzt: Seit 8. April kann die E-Card auch am Smartphone genutzt werden. Möglich ist das über offizielle Apps der Sozialversicherung – vorausgesetzt, die Identität ist bestätigt.

Nach mehreren Ankündigungen ist es nun tatsächlich so weit: Die klassische E-Card bekommt eine digitale Ergänzung. Versicherte in Österreich können ihre Karte ab sofort direkt am Handy speichern und verwenden. Voraussetzung dafür ist die Nutzung einer der offiziellen Apps wie "Meine SV" oder "Meine ÖGK", die sowohl für Android als auch iOS verfügbar sind.

Nutzung über bestehende Apps

Die digitale E-Card ist in den Apps leicht auffindbar. In "Meine SV" etwa erscheint die Funktion direkt im Übersichtsbereich. Um sie zu aktivieren, müssen sich Nutzerinnen und Nutzer einmalig über die ID Austria identifizieren. Ist diese bereits eingerichtet, dauert der Vorgang nur wenige Minuten.

Anwendung wie bei der physischen Karte

Im Alltag funktioniert die digitale Variante ähnlich wie die bekannte Plastikkarte. In Arztpraxen oder Apotheken kann das Smartphone einfach an das E-Card-Lesegerät ("GINO") gehalten werden. Zuvor muss die entsprechende Funktion in der App geöffnet und aktiviert werden.

Das Prinzip erinnert an kontaktloses Bezahlen: Das Handy wird nahe an das Lesegerät gehalten, bis eine Bestätigung erfolgt. Sobald die Verbindung hergestellt ist, haben Ärztinnen, Ärzte oder Apotheken Zugriff auf die gleichen Daten wie bei der herkömmlichen E-Card.

Internetverbindung erforderlich

Ein entscheidender Unterschied bleibt jedoch: Für die Nutzung der digitalen E-Card ist eine aktive Internetverbindung notwendig. Ohne Netz funktioniert die Anwendung nicht. Gerade in Ordinationen mit schwachem Empfang könnte das zum Problem werden.

Datenschutz bleibt unverändert

Laut offiziellen Angaben ändert sich durch die digitale Version nichts am Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten. Die E-Card – egal ob physisch oder digital – dient weiterhin lediglich als Schlüssel. Persönliche Daten werden weder auf dem Gerät gespeichert noch bei der Verwendung übertragen.

(VOL.AT)

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