AA

"Earth Hour": Warum viele Wahrzeichen am Samstag dunkel bleiben

Der Eiffelturm vor und während der "Earth Hour" in Paris – mit und ohne Beleuchtung als Zeichen für den Klimaschutz.
Der Eiffelturm vor und während der "Earth Hour" in Paris – mit und ohne Beleuchtung als Zeichen für den Klimaschutz. ©APA/AFP
Am Samstagabend bleiben weltweit viele bekannte Wahrzeichen im Dunkeln. Die "Earth Hour" soll ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und bewussteren Energieverbrauch setzen.

Im Kampf gegen die Klimakrise lässt der WWF am Samstag mit seiner "Earth Hour" zum bereits 20. Mal das Licht weltweit für eine Stunde ausgehen.

Traditionell wird es von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit an berühmten Wahrzeichen dunkel. Das Opernhaus in Sydney ist Teil der Aktion, genauso wie der Pariser Eiffelturm und das Brandenburger Tor in Berlin bis hin zum Schloss Schönbrunn in Wien. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen rief zur Teilnahme auf.

Start in Neuseeland

Punkt 20.30 Uhr in Neuseeland: In Auckland geht das Licht aus, der Sky Tower und die Harbour Bridge verschwinden im Schwarz der Nacht. Das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Wellington ist ebenfalls verdunkelt. Damit hat der Pazifikstaat laut dpa die "Earth Hour" eingeläutet, die "Stunde der Erde", die nun wie eine dunkle Welle einmal rund um den Planeten zieht.

Jährlich beteiligen sich Millionen Menschen an der Initiative. "Licht aus" heißt es in Österreich auch im Wiener Rathaus, dem Schloss Mirabell in Salzburg oder der Ars Electronica in Linz. Angesichts der aktuellen Energiekrise fordert der WWF in diesem Jahr eine Klima- und Naturschutz-Offensive und ruft zum Sparen von Energie auf.

Earth Hour: Weltweite Aktion für mehr Klimaschutz

"Die wichtigste Antwort der Regierung auf den fossilen Preisschock müssen sofortige Energiespar-Maßnahmen sein", sagte WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer. Die "Earth Hour" wurde 2007 vom WWF (World Wide Fund for Nature) in Sydney, Australien, ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der größten Klima- und Umweltschutz-Aktionen weltweit entwickelt.

Vergangenes Jahr wurde nach WWF-Angaben an Tausenden Orten in mehr als 180 Ländern und Gebieten das Licht ausgeschaltet. Der WWF hatte die "Earth Hour" ausgerufen als Zeichen dafür, dass die Menschheit sich besser um die Erde kümmern muss.

(APA)

  • ADMIN AT
  • Welt
  • "Earth Hour": Warum viele Wahrzeichen am Samstag dunkel bleiben