Ein US-Amerikaner hat nach eigenen Angaben mehr als 13.000 US-Dollar an Spenden gesammelt, um eine geplante Operation zur Verlängerung seines Mikropenis finanzieren zu können. Laut eigenen Angaben soll der Eingriff vor allem gesundheitliche Beschwerden lindern.
Mehr als 13.000 Dollar durch Spendenaktion
Der US-Amerikaner Michael Phillips (38) aus South Carolina gibt an, einen Mikropenis zu haben, der im erigierten Zustand rund 0,97 Zentimeter lang sei. Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, kamen über eine Online-Spendenaktion mittlerweile mehr als 13.000 US-Dollar zusammen. Rund 260 Menschen beteiligten sich an der Finanzierung.
Phillips erklärte gegenüber der Zeitung, er sei "wirklich dankbar und überrascht" über die Unterstützung. "Ich hätte nie gedacht, dass sich jemand so sehr um mich kümmern würde, dass er mir helfen will."
Eingriff soll gesundheitliche Probleme lindern
Nach Angaben von Phillips soll die Operation nicht in erster Linie aus kosmetischen Gründen erfolgen. Der Eingriff solle vor allem Harnwegsprobleme lindern und seinen Alltag erleichtern. Auf der Spendenseite schreibt er, dass die Erkrankung ihn seit Jahren sowohl körperlich als auch emotional belaste.
Er habe bereits selbst Geld für die Operation und notwendige Behandlungen angespart, die gesamten Kosten jedoch nicht allein tragen können. Ein Sexualleben sei derzeit nach seinen Angaben nicht möglich.
Operation bereits geplant
Laut The Guardian hat Phillips inzwischen einen Termin für den Eingriff in der Nähe seines Wohnortes in Blacksburg im US-Bundesstaat South Carolina vereinbart. Nach eigenen Angaben lag die ursprüngliche Kostenschätzung bei rund 6000 US-Dollar zuzüglich Steuern. Die zusätzlich eingegangenen Spenden sollen unter anderem für Medikamente sowie Reise- und Unterkunftskosten verwendet werden.
Zweifel im Internet
Wie The Guardian weiter berichtet, äußerten einige Nutzer im Internet Zweifel an der Geschichte des Amerikaners. Phillips erklärte jedoch, er habe vor seinem Auftritt in der britischen Fernsehsendung This Morning im Januar nachweisen müssen, dass bei ihm tatsächlich ein Mikropenis vorliegt.
(VOL.AT)