"Große Herausforderung": Liensberger meldet sich erstmals nach schwerer Knieverletzung
Die Vorarlbergerin verpasst wegen einer Schienbeinkopf-Fraktur, einem Meniskus- und Innenbandriss Olympia und den Saisonrest. "Natürlich ist es für mich eine große Herausforderung, die anstehenden Saisonhöhepunkte und vor allem die Olympischen Spiele zu verpassen", meinte Liensberger.
"Wir sind alle Mutige": Liensberger zeigt sich zuversichtlich
Andererseits sei sie dankbar, dass sie so viele Jahre gesund auf Weltklasse-Niveau Skifahren durfte. "Viele meiner Kolleginnen mussten solche Situationen noch viel öfter durchstehen – wir sind alle Mutige! Das wird einem in solchen Situationen noch einmal neu bewusst", hieß es in einer Aussendung.
Die 28-Jährige bedankte sich bei den Beteiligten für das rasche Handeln nach ihrem Sturz sowie beim "großartigen Team" in der Klinik Hochrum bei Innsbruck. "Ich werde liebevoll und kompetent versorgt. Der Weg zur optimalen Heilung nimmt seinen Lauf! Ich bin zuversichtlich."
Stecher erklärt Sturzhergang und Verletzungsbild
ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher hatte sich schon zuvor in Innsbruck im Rahmen der Vierschanzentournee zum Thema gemeldet: "Wir hoffen einfach und wünschen natürlich auch alles Gute, dass das so schnell wie möglich heilt.
Dass es irgendwann dann auch wieder funktioniert mit dem Skifahren. Es ist wirklich eine schwere Verletzung." Stecher betonte, dass der Sturzhergang "alles andere als schlimm" gewesen sei. "Es war ein Linksschwung, wo es nachher in eine Kompression gegangen ist, wo sie dann zusammengeklappt ist. Und beim Zusammenklappen hat es das Knie überstreckt."
(APA)