Heftiger Schneesturm stoppt Kreuzfahrt – Schiff muss früher zurückkehren
Die Entscheidung fiel angesichts einer Wetterwarnung für Freitag, den 9. Jänner. Laut dem Kreuzfahrtportal "Schiffe und Kreuzfahrten" wird in Südengland mit starkem Schneefall und Sturmböen gerechnet. Um die Sicherheit der Passagiere und einen reibungslosen Ablauf des Gästewechsels am Wochenende zu gewährleisten, hat sich die Rostocker Reederei Aida Cruises zur Änderung der Route entschlossen.
"Die Wetterlage lässt einen sicheren Hafenanlauf in Southampton nicht zu", heißt es von Seiten der Reederei.
Ankunft in Hamburg bereits am Freitag
Die "Aida Nova" wird am Donnerstag auf See bleiben und am Abend die Elbmündung erreichen. Der Einlauf in den Hamburger Hafen ist für Freitagfrüh vorgesehen – einen Tag früher als ursprünglich geplant. Für die Gäste bedeutet das: ein zusätzlicher Tag in der Hansestadt. Sie können die letzte Nacht ihrer Reise nun im Hafen verbringen und Hamburg noch ein wenig erkunden, bevor am Samstag die Heimreise ansteht.
Route war ursprünglich bis 10. Jänner geplant
Die betroffene Kreuzfahrt war am 3. Jänner in Hamburg gestartet. Nach Stopps in Zeebrügge, Le Havre und Cherbourg sollte Southampton die letzte Station vor der Rückkehr sein. Daraus wird nun nichts – das winterliche Sturmtief macht der Planung einen Strich durch die Rechnung.
Solche kurzfristigen Anpassungen sind bei Kreuzfahrten in Nordeuropa keine Seltenheit, insbesondere in der stürmischen Wintersaison. Die "Aida Nova" ist eines der größten Schiffe der Flotte: 337 Meter lang, mit 20 Decks und über 2600 Gästekabinen. In den Wintermonaten steuert sie regelmäßig Metropolenrouten ab Hamburg an – darunter Ziele in Frankreich, Belgien, Großbritannien, Dänemark oder Norwegen.
Sicherheit hat Vorrang
Wetterbedingte Routenänderungen gehören zum Alltag der Reedereien, gerade in den kälteren Monaten. Dass dabei auch mal ein attraktives Ziel wie Southampton gestrichen wird, sei bedauerlich, aber notwendig, so die Reederei. Die Sicherheit der Passagiere und der Crew stehe immer an oberster Stelle.
(Red.)