HiPP-Alarm bei Spar: Babykost aus Sicherheitsgründen zurückgerufen
HiPP hat sein gesamtes Babykostgläschen-Sortiment, das bei Spar Österreich verkauft wurde, vorsorglich zurückgerufen. Das Unternehmen warnt, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass in den Artikel "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" in der 190-Gramm-Ausführung ein gefährlicher Stoff eingebracht wurde. Laut HiPP kann der Verzehr eines solchen Gläschens lebensgefährlich sein.
Was bisher bekannt ist
Nach den bisherigen Angaben sollen betroffene Produkte an einer Markierung auf dem Glasboden erkennbar sein: Dort könne sich ein weißer Aufkleber mit rotem Kreis befinden. Um jedes Risiko auszuschließen, fordert HiPP Kundinnen und Kunden aber auf, sämtliche Babykostgläschen der Marke, die bei Spar Österreich gekauft wurden, nicht mehr zu konsumieren.
Die Produkte können in jedem Spar-, Eurospar-, Interspar- oder Maximarkt zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassabon erstattet.
Polizei ermittelt im Burgenland
Die Landespolizeidirektion Burgenland bestätigte laut APA laufende Ermittlungen. Weitere Details zur möglichen Manipulation wurden zunächst nicht bekannt. Unklar war vorerst auch, um welchen Stoff es sich handeln könnte, ob bereits manipulierte Gläschen entdeckt wurden und wie die Ermittlungen ausgelöst wurden.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu möglicherweise manipulierten HiPP-Babygläschen. Informationen nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer +43 59133 10–3333 entgegen.
Was Eltern jetzt tun sollten
Eltern, die HiPP-Babykostgläschen bei Spar Österreich gekauft haben, sollten diese vorerst nicht verwenden. Besonders bei Gläsern mit auffälliger Markierung am Boden ist Vorsicht geboten. Die Produkte sollen in die Filialen zurückgebracht werden.
Der HiPP-Elternservice Österreich ist laut Aussendung unter +43 7612 76577-104 erreichbar, allerdings nur werktags.
Polizei bittet um Hinweise
Die Erhebungen führt die Landespolizeidirektion Burgenland, die in der HiPP-Aussendung um Mithilfe der Bevölkerung bat. Informationen zu etwaigen manipulierten HiPP-Babygläschen mit möglichen lebensbedrohlichen Inhalten nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer +43 59133 10–3333 entgegen, hieß es. Weitere Details zu dem Fall gab die Polizei auf APA-Nachfrage vorerst nicht bekannt.
(VOL.AT/APA)