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Hitze-Mythen im Check: Was bei hohen Temperaturen wirklich hilft

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Wenn die Temperaturen steigen, kursieren auch zahlreiche Tipps gegen die Hitze. Doch nicht alles, was im Sommer empfohlen wird, hilft tatsächlich weiter. Einige vermeintliche Tricks können den Körper laut Expert*innen sogar zusätzlich belasten.

Darüber berichtete das Schweizer Portal "Blick" unter Berufung auf verschiedene Empfehlungen rund um Hitze und Gesundheit. Besonders verbreitet seien Irrtümer rund um Getränke, Ernährung oder Abkühlung.

Isotonische Getränke meist nicht notwendig

Viele Menschen greifen bei Hitze zu isotonischen Getränken, um Elektrolyte auszugleichen. Laut dem Onlineportal sind spezielle Sportdrinks im Alltag jedoch meist nicht notwendig. Wasser, Mineralwasser oder ungesüßter Tee würden in der Regel ausreichen.

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Nur bei längerer körperlicher Belastung – etwa bei ausgedehnten Wanderungen oder intensivem Sport – könnten isotonische Getränke sinnvoll sein. Als einfache Alternative wird eine Mischung aus Wasser, Apfelsaft und einer kleinen Menge Salz genannt.

Freizeitsportler*innen auf der Donauinsel in Wien. ©APA/TOBIAS STEINMAURER

Heiße Getränke und scharfes Essen können belasten

Auch der Mythos, heiße Getränke würden den Körper besser kühlen, hält sich laut Bericht hartnäckig. Tatsächlich regen heiße Getränke die Schweißproduktion an und können den Kreislauf zusätzlich belasten. Empfohlen werden daher eher kühle oder lauwarme alkoholfreie Getränke.

Eisgekühlte Zitronen-Limonade ©APA/GEORG HOCHMUTH

Ähnliches gilt für scharfes Essen: Zwar fördert Chili das Schwitzen, bei hohen Temperaturen könne das den Kreislauf aber zusätzlich beanspruchen.

Sonnencreme bleibt der wichtigste Schutz

Nahrungsergänzungsmittel wie Beta-Carotin könnten Sonnencreme nicht ersetzen, heißt es weiter. Zwar könne Beta-Carotin zu einer leichten Verfärbung der Haut führen, ein Schutz vor UV-Strahlung entstehe dadurch aber nicht. Entscheidend bleibe weiterhin klassischer Sonnenschutz mit ausreichendem Lichtschutzfaktor sowie das Meiden direkter Mittagssonne.

Kalte Duschen nicht immer ideal

Auch eiskalte Duschen seien bei großer Hitze nicht immer empfehlenswert. Der plötzliche Temperaturunterschied könne den Kreislauf stark belasten. Expert*innen raten laut "Blick" eher zu lauwarmen Duschen, damit sich der Körper langsamer an die Abkühlung anpassen kann.

©APA/ROBERT JAEGER

Grundsätzlich gelte bei hohen Temperaturen vor allem: ausreichend trinken, direkte Sonne vermeiden und auf Warnsignale des Körpers achten.

(VOL.AT)

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