Inflation steigt auf 2,2 Prozent – das treibt Preise jetzt
Die Inflation in Österreich hat sich im Februar 2026 wieder leicht erhöht. Laut bestätigter Schnellschätzung der Statistik Austria lag die Teuerungsrate im Jahresvergleich bei 2,2 Prozent. Im Jänner hatte sie noch 2,0 Prozent betragen.
Damit setzt sich eine Phase moderater, aber spürbarer Preissteigerungen fort.
Dienstleistungen bleiben größter Preistreiber
Den stärksten Einfluss auf die Inflation hatte erneut der Dienstleistungssektor. Besonders deutlich zeigt sich das in Gastronomie und Hotellerie: Hier stiegen die Preise im Schnitt um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Diese Entwicklung wirkte sich laut Statistik Austria am stärksten auf die Gesamtinflation aus.
Wohnen wird wieder etwas teurer
Auch die Kosten rund ums Wohnen legten zu. Für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe mussten Haushalte im Februar durchschnittlich 1,5 Prozent mehr bezahlen.
Im Jänner lag dieser Wert noch bei 1,1 Prozent – die Dynamik hat sich also leicht verstärkt.
Lebensmittel steigen langsamer
Eine leichte Entspannung zeigt sich hingegen bei Lebensmitteln: Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen im Februar um 2,4 Prozent.
Das ist etwas weniger als im Jänner, als die Teuerung in diesem Bereich noch bei 2,6 Prozent lag.
Energie dämpft Inflation weniger stark
Haushaltsenergie und Treibstoffe wirkten weiterhin dämpfend auf die Inflation – allerdings weniger stark als zuvor. Dadurch konnte der allgemeine Preisauftrieb nicht mehr so deutlich gebremst werden wie noch zu Jahresbeginn.
Ausblick: Moderate, aber spürbare Teuerung
Insgesamt zeigt sich ein gemischtes Bild: Während einzelne Bereiche wie Lebensmittel etwas an Dynamik verlieren, sorgen Dienstleistungen und steigende Wohnkosten weiterhin für Druck auf die Preise.
Die Inflation bleibt damit auf einem Niveau, das für viele Haushalte spürbar ist – auch wenn extreme Preissprünge derzeit ausbleiben.
(APA/VOL.AT)