Wochenende noch warm und teils gewittrig
Der Mai zeigte sich bisher von seiner milden und trockenen Seite. Laut dem Wetterdienst UBIMET steht nun jedoch eine nachhaltige Umstellung bevor.
Zuvor bleibt es am Wochenende noch vergleichsweise warm: Am Samstag startet der Tag meist sonnig, später bilden sich vor allem im Bergland Quellwolken. Am Nachmittag sind dort sowie im Mühl- und Waldviertel lokale Schauer und Gewitter möglich, die vereinzelt kräftig ausfallen können. Die Temperaturen erreichen 18 bis 25 Grad.
Auch der Sonntag beginnt sonnig, ehe sich in der Westhälfte zunehmend Wolken bilden. Von Vorarlberg bis Salzburg und Oberkärnten sind im Tagesverlauf einzelne Schauer und Gewitter möglich – auch im Rheintal und Bregenzerwald. Im Osten bleibt es hingegen länger freundlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 27 Grad.
Deutlicher Wetterumschwung ab Montag
Mit Beginn der Eisheiligen am Montag (11. Mai) erreicht eine Kaltfront Österreich. "Pünktlich zu den Eisheiligen zieht eine kräftige Kaltfront auf und leitet eine spürbar kühlere und deutlich nassere Phase ein", heißt es von den Meteorologen von UBIMET.
Bereits im Tagesverlauf sind verbreitet Schauer und teils kräftige Gewitter zu erwarten. Am längsten trocken bleibt es zunächst noch im Süden. Die Temperaturen liegen bei 15 bis 25 Grad.
Am Dienstag macht sich die Abkühlung dann deutlich bemerkbar: Von Vorarlberg bis in den Nordosten treten zunächst noch Schauer auf, später lockert es etwas auf. Mit maximal 11 bis 20 Grad wird es aber deutlich kühler. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden auf etwa 1000 Meter.
Frost in den Tälern möglich
Zur Wochenmitte beruhigt sich das Wetter vorübergehend. Gleichzeitig steigt jedoch die Frostgefahr: In vielen inneralpinen Tälern sowie in Teilen Ober- und Niederösterreichs kann es in den Morgenstunden wieder leicht frostig werden. Lokal ist auch im Flachland Boden- oder Luftfrost möglich. Die Eisheiligen dürften ihrem Namen heuer damit tatsächlich gerecht werden.
Entspannung bei Trockenheit in Sicht
Mit der kühleren Witterung steigen auch die Chancen auf dringend benötigten Niederschlag. In den Alpen ist zudem wieder mit Neuschnee in höheren Lagen zu rechnen. Damit könnte der Mai die bislang außergewöhnlich trockene Witterung zumindest teilweise ausgleichen.
(VOL.AT)