Kitz Charity Race: David Meier und Peter Bayer im Interview
Für David Meier war es ein ganz besonderer Auftritt: Der ehemalige Skirennsportler war erstmals Teil des Events – und zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Kulisse. „Ein surreales Erlebnis“, beschreibt er seinen ersten Eindruck. Überdimensionale Plakate mit dem eigenen Gesicht entlang der Strecke sorgten dabei für einen Moment des Innehaltens: „Man muss fast selbst wegschauen.“ Trotz der ungewohnten Aufmerksamkeit überwog für Meier die Freude, wieder zwischen Toren zu stehen. Die entspannte Fahrt vom Berg sei zwar kein Vergleich zum klassischen Rennmodus, dennoch ein Highlight. Besonders hob er die professionelle Organisation hervor.
"Ich bin offen und gespannt"
Auch abseits der Piste bleibt Meier in Bewegung. Konkrete Details zu kommenden Projekten hält er noch zurück, verrät aber: Schnee werde dafür eine zentrale Rolle spielen. Parallel dazu öffnet sich für ihn eine neue Welt – die Modelbranche. Erste Fotoshootings hat er bereits absolviert, mit positivem Feedback. „Ich bin offen und gespannt, was alles kommt“, so Meier, der seine Zukunft bewusst vielseitig anlegt.
Peter Bayer auf Hirscher-Ski unterwegs
Bereits deutlich routinierter präsentierte sich Peter Bayer, Geschäftsführer des Formel-1-Teams Racing Bulls, der zum dritten Mal bei der Kitz Charity Trophy dabei war. Zwar sei das Setup diesmal nicht ideal gewesen – die Ski etwas zu breit für die eisige Strecke –, der Spaßfaktor blieb dennoch ungebremst. Vor allem das Zusammensein mit Partnern, Prominenten und Weggefährten mache den Reiz der Veranstaltung aus. Sportlich lief es für Bayer ebenfalls rund: Mit den „Hirscher-Ski“ erzielte er seine bisher beste Zeit bei diesem Event.
Als Motorsportexperte nutzte Bayer die Gelegenheit auch für einen Ausblick auf die Formel-1-Saison. Regeländerungen, Würfelmechaniken und Vergleiche zur Königsklasse kommentierte er mit Humor, machte aber zugleich deutlich, wie anspruchsvoll die aktuelle Entwicklungsphase ist. Erste Testfahrten in Imola mit der neuen Red Bull Ford Power Unit und dem neuen Chassis seien intensiv gewesen: „Im Prinzip ändert sich alles – bis auf das Lenkrad.“ Das Auto selbst sei mittlerweile fertiggestellt, doch die Weiterentwicklung laufe kontinuierlich. Neue Ideen und Bauteile würden das gesamte Jahr über Einzug halten – ein Prozess, der alle Teams begleiten werde.
Am Ende eint beide Protagonisten vor allem eines: die Bedeutung des Charity-Gedankens. Bayer, im Bregenzerwald aufgewachsen, betonte, wie prägend diese Umgebung für ihn gewesen sei und wie wichtig es sei, solche Initiativen zu unterstützen. Sein Dank galt den Organisatoren und Partnern, die das Event möglich machten.
(VOL.AT)