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Kristoffersen lässt Nationenwechsel offen: "Kann nicht 100 Prozent nein sagen"

Henrik Kristoffersen schließt einen Wechsel zum ÖSV nicht aus, konkrete Gespräche gibt es aber nicht.
Henrik Kristoffersen schließt einen Wechsel zum ÖSV nicht aus, konkrete Gespräche gibt es aber nicht. ©GEPA pictures
Henrik Kristoffersen schließt einen möglichen Nationenwechsel nach Österreich nicht vollständig aus. Konkrete Gespräche mit dem ÖSV gibt es derzeit jedoch nicht.

Der norwegische Ski-Star war am Mittwoch beim Bundesliga-Spiel zwischen Red Bull Salzburg und Austria Wien zu Gast. Im Interview mit "Sky" äußerte er sich erneut zu Spekulationen über einen möglichen Verbandswechsel.

"Schauen wir, was in den nächsten Monaten passiert. Wir untersuchen gerade, ob es eine Möglichkeit gibt, mit Doppelstaatsbürgerschaft oder nicht. Wenn es eine Möglichkeit gibt, sage ich bitte gerne", erklärte Kristoffersen.

Salzburg als Lebensmittelpunkt

Der 29-Jährige sieht Salzburg bereits als seine Heimat. Sein dreijähriger Sohn sei dort aufgewachsen, auch künftig wolle er im Bundesland bleiben. "Ich fahre sicher die nächsten vier Jahre weiter Ski. Wir bleiben dann hier in Österreich die nächsten vier Jahre und vielleicht auch nach meiner Karriere", sagte er. Sein zweites Kind werde im Sommer in Salzburg geboren.

Keine Gespräche mit dem ÖSV

Konkrete Gespräche mit dem Österreichischen Skiverband gebe es aktuell nicht. Mit ÖSV-Cheftrainer Christian Mitter verbindet ihn jedoch eine frühere Zusammenarbeit, über die er positiv spricht.

"Ich glaub, mit Staatsbürgerschaft dauert es normalerweise ein bisschen. Im Moment ist es kein Thema, glaube ich, aber ich kann auch nicht 100 Prozent nein sagen", so Kristoffersen weiter. Die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel beziffert er derzeit mit etwa einem Prozent.

Fokus auf kommende Saison

Der in Salzburg lebende Norweger hat bereits wieder mit dem Fitnesstraining begonnen. Für die kommende Saison mit neuer Skimarke hat er klare Ziele: "Das Ziel ist, jedes Rennen zu gewinnen. Das ist immer das Ziel." Dafür müsse er technisch und läuferisch auf höchstem Niveau agieren, um um Podestplätze und Siege mitfahren zu können.

(VOL.AT)

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