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Lebensgefahr nach Stromunfall in ehemaliger Fabrikhalle

Schwerer Stromunfall in Industriebau: Arbeiter (49) in Lebensgefahr (SYMBOLBILD)
Schwerer Stromunfall in Industriebau: Arbeiter (49) in Lebensgefahr (SYMBOLBILD) ©VN/Rauch
Ein 49-jähriger Mann ist am Montagvormittag bei einem Arbeitsunfall in einem ehemaligen Fabrikgebäude im 10. Wiener Gemeindebezirk lebensgefährlich verletzt worden. Er erlitt großflächige Verbrennungen, nachdem er aus bisher ungeklärter Ursache mit Starkstrom in Kontakt kam.

Unfall im künstlerisch genutzten Industriebau

Der Vorfall ereignete sich in einem Schaltraum auf dem Gelände der früheren Ankerbrotfabrik in der Absberggasse, die heute kulturell genutzt wird. Nach ersten Informationen waren die beiden beteiligten Männer – 49 und 21 Jahre alt – Mitarbeiter einer privaten Firma und führten Arbeiten an der Stromversorgung durch. Die Wiener Netze waren nicht involviert.

Intensivstation für Schwerbrandverletzte

Der ältere der beiden Männer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde vor Ort von der Berufsrettung stabilisiert und anschließend auf die Spezialstation für Schwerbrandverletzte im AKH überstellt. Auch sein 21-jähriger Kollege wurde verletzt, kam jedoch offenbar mit weniger schweren Verbrennungen davon. Beide Männer wurden ins Krankenhaus gebracht.

Ermittlungen laufen

Im Zuge des Unfalls brach in dem betroffenen Raum ein kleinerer Brand aus, der von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr rasch gelöscht wurde. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, auch das Arbeitsinspektorat wurde eingeschaltet. Die genaue Unfallursache ist derzeit Gegenstand von Untersuchungen.

(VOL.AT)

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