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Mallorcas neuer Flughafen - Was Urlauber auf Spaniens Ferieninsel jetzt erwartet

Neuer Look, neue Technik: Mallorcas Flughafen fast fertig.
Neuer Look, neue Technik: Mallorcas Flughafen fast fertig. ©APA/AFP
Nach vier Jahren Bauzeit steht die umfassende Modernisierung des Flughafens Palma de Mallorca kurz vor dem Abschluss. Rund 560 Millionen Euro wurden investiert, um Abläufe zu verbessern – doch nicht alle Reisenden sind zufrieden.

Neuer Schwung an Spaniens Ferien-Drehkreuz

Vier Jahre Baustelle, ein Kraftakt für Betreiber und Bauunternehmen – und nun die Zielgerade: Der Flughafen Son Sant Joan auf Mallorca steht laut "Mallorca-Magazin" kurz vor der Vollendung seiner größten Modernisierung seit mehr als 20 Jahren. Noch 2026 sollen die letzten Arbeiten abgeschlossen werden.

Rund 560 Millionen Euro investierten der staatliche Flughafenbetreiber AENA und der Baukonzern Acciona in das Großprojekt. Ziel: den Millionen Passagieren, die jährlich über Palma reisen, schnellere Abläufe und mehr Komfort zu bieten.

Vor allem im Sommer verzeichnet Spaniens drittgrößter Flughafen ein hohes Passgieraufkommen.

Mehr Technik, kürzere Wartezeiten

Kernstück der Modernisierung ist die Technik. Neue Sicherheitskontrollen sollen die Wartezeiten deutlich reduzieren. Gleichzeitig wurden zusätzliche Fluggastbrücken geschaffen – Busfahrten über das Rollfeld sollen damit seltener werden.

Auch die Wegeführung innerhalb des Flughafens wurde neu organisiert. Die Verantwortlichen versprechen effizientere Abläufe und weniger Engpässe, gerade in der Hochsaison.

Helle Terminals und neue VIP-Lounge

Sichtbar wird der Umbau vor allem in den Terminals: Mehr Glasflächen sorgen für deutlich mehr Tageslicht, die Hallen wirken offener und moderner. Einkaufs- und Gastronomiebereiche wurden erweitert und neu gestaltet.

Für Vielflieger entstand zudem die neue VIP-Lounge "Valldemossa" – laut Betreiber die größte ihrer Art am Flughafen.

Ausbau für internationale Flüge

Auch strukturell hat sich einiges getan: Das Nicht-Schengen-Modul A wurde erweitert, um Flüge mit Passkontrolle – etwa nach Großbritannien oder in die Türkei – besser abwickeln zu können.

Das Schengen-Modul D erhielt zusätzliche Gates. Außerhalb des Terminals wurde ein neuer Verkehrsknotenpunkt für Buslinien geschaffen. Das Parkhaus bekam eine zusätzliche Ebene und ist bereits für die Installation von Solaranlagen vorbereitet.

Die Module A bis D sind auf Google Maps gut erkennbar markiert. ©Screenshots Google Maps

Kritik an langen Wegen bleibt

Trotz der umfassenden Modernisierung gibt es auch kritische Stimmen. Vor allem deutsche Urlauber bemängeln laut "Mallorca-Magazin" die teils langen Wege innerhalb des Flughafens. Gerade in der Hauptreisezeit könnten die Distanzen zwischen Sicherheitskontrolle, Gate und Gepäckausgabe belastend sein.

Die Betreiber verweisen hingegen auf die neuen Strukturen und zusätzlichen Verbindungen, die langfristig für reibungslosere Abläufe sorgen sollen.

Fest steht: Der Flughafen Palma rüstet sich für die Zukunft – und für weiterhin steigende Passagierzahlen auf einer der beliebtesten Ferieninseln Europas.

(VOL.AT)

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