Marathon-Weltrekord gefallen: Sawe schreibt Geschichte
Neuen Weltrekord aufgestellt
Mit seiner Zeit unterbot Sawe den bisherigen Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago 2:00:35 Stunden gelaufen war. Auch die weiteren Podestplätze lagen unter dieser bisherigen Bestmarke: Der Äthiopier Yomif Kejelcha wurde Zweiter in 1:59:41 Stunden, Rang drei ging an den Ugander Jacob Kiplimo in 2:00:28 Stunden.
Prämien und Bonuszahlungen
Für seinen Sieg in London erhielt Sawe rund 47.000 Euro. Hinzu kamen Prämien für das Unterschreiten der Marke von 2:02 Stunden sowie für den Weltrekord. Insgesamt summieren sich die offiziellen Preisgelder auf rund 282.000 Euro.
Laut der britischen "Sun" könnten zusätzliche Bonuszahlungen aus Sponsorenverträgen die Einnahmen auf mehr als eine Million US-Dollar erhöhen.
Spezielle Laufschuhe im Einsatz
Sawe lief nach Angaben des Veranstalters mit einem neuen Modell von Adidas (Adidas Adizero Adios Pro Evo 3), das speziell für Langstrecken entwickelt wurde. Der Schuh wiegt rund 99 Gramm und soll ab Ende April im Handel erhältlich sein.
Reaktion nach dem Zieleinlauf
Nach dem Rennen zeigte sich Sawe zufrieden mit seiner Leistung. "Ich fühle mich gut. Das ist ein Tag, den man nie vergisst", sagte er. "Als ich die Zeit sah, war ich total begeistert." Der London-Marathon geht damit als jener Bewerb in die Geschichte ein, bei dem erstmals ein offizielles Rennen über die klassische Distanz unter zwei Stunden absolviert wurde.
(VOL.AT)