AA

Nach Erdbeben in Japan: Bisher sechs Verletzte

Eine Warnmeldung auf einem Bildschirm aus dem Live-Stream des japanischen Fernsehsenders NHK mit einer Tsunami-Warnung nach einem Erdbeben in Nordjapan am 20. April 2026. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte Nordjapan am 20. April, wie die japanische Wetterbehörde (JMA) mitteilte. Es wurde eine Tsunami-Warnung vor bis zu drei Meter hohen Wellen ausgegeben.
Eine Warnmeldung auf einem Bildschirm aus dem Live-Stream des japanischen Fernsehsenders NHK mit einer Tsunami-Warnung nach einem Erdbeben in Nordjapan am 20. April 2026. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte Nordjapan am 20. April, wie die japanische Wetterbehörde (JMA) mitteilte. Es wurde eine Tsunami-Warnung vor bis zu drei Meter hohen Wellen ausgegeben. ©APA/AFP/PHILIP FONG
Einen Tag nach einem Seebeben der Stärke 7,7 im Pazifik haben die Behörden in Japan mehrere Verletzte gemeldet.

Beben bis Tokio spürbar und Tsunami-Wellen

Bei dem Beben, das bis in die mehrere hundert Kilometer entfernte Hauptstadt Tokio zu spüren war, seien mindestens sechs Menschen verletzt worden, darunter zwei schwer, erklärte die Katastrophenschutzbehörde am Dienstag.

Am 20. April 2026 waren Boote vor der Küste des Hafens von Tokachi in Hiroo, Hokkaido, zu sehen, nachdem nach einem Erdbeben vor der Küste am selben Tag eine Tsunamiwarnung ausgegeben worden war. Japan hatte am 20. April eine Sonderwarnung herausgegeben und vor einem erhöhten Risiko von Erdbeben der Stärke 8,0 oder höher gewarnt, nachdem ein starkes Beben den Norden des Landes erschüttert und eine Tsunamiwarnung ausgelöst hatte. ©APA/AFP/JIJI PRESS/STR

Größere Schäden seien nicht gemeldet worden. Am Montag hatte es nördlich der Präfektur Iwate im Pazifik ein schweres Seebeben gegeben.

Ein dadurch verursachter Mini-Tsunami löste Wellen von bis zu 80 Zentimeter Höhe aus. In der betroffenen Region wurde nach Angaben der Rettungskräfte zeitweise mehr als 180.000 Menschen die Evakuierung empfohlen.

Ein überfüllter Bahnhof in Sendai (Präfektur Miyagi) am 20. April 2026, nachdem der Shinkansen-Verkehr nach einem Erdbeben in Nordjapan eingestellt worden war. Laut der japanischen Wetterbehörde (JMA) ereignete sich am 20. April ein Erdbeben der Stärke 7,4 in Nordjapan. Es wurde eine Tsunamiwarnung vor bis zu drei Meter hohen Wellen herausgegeben.

Der japanische Wetterdienst warnte am Montag vor der Gefahr eines Mega-Bebens: "Die Wahrscheinlichkeit eines neuen, gewaltigen Erdbebens ist höher als gewöhnlich." Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert.

(APA/AFP)

  • ADMIN AT
  • Welt
  • Nach Erdbeben in Japan: Bisher sechs Verletzte