Ein gewaltiger Taifun hat im chinesischen Wenzhou ein Kreuzfahrtschiff zum Kentern gebracht. Das ungenutzte Luxusschiff kippte im Hafen um, als Sturm und hohe Gezeiten auf die Region trafen. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.
Schiff gerät bei schwerem Unwetter in Schieflage
Im Hafen der chinesischen Stadt Wenzhou ist das Kreuzfahrtschiff "Mingzhu Qihao" (Pearl No. 7) während des Taifuns Bavi umgekippt. Der Vorfall ereignete sich am 14. Juli gegen 20:10 Uhr, als die Region von schweren Unwettern betroffen war.
Nach Angaben des Betreibers wurde die Stabilität des rund 158 Meter langen und 30 Meter breiten Schiffes durch starke Winde und hohe Gezeiten beeinträchtigt. Das Schiff lag zu diesem Zeitpunkt am Ou-Fluss festgemacht.
Keine Menschen an Bord
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich laut Betreiber weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder an Bord. Einsatzkräfte rückten kurz nach dem Vorfall aus. Verletzte wurden nach bisherigen Informationen nicht gemeldet.
Ein Sprecher der Wenzhou Mingzhu Cruise Company erklärte, das Schiff sei während einer Springflut umgekippt. Unmittelbar danach sei ein Notfallplan aktiviert worden.
Schiff seit Jahren außer Betrieb
Das 2012 in Dienst gestellte Kreuzfahrtschiff war den Angaben zufolge seit längerer Zeit außer Betrieb. Geplante Umbauten zu einem schwimmenden Fünf-Sterne-Hotel mit Suiten und Restaurants wurden demnach nie vollständig umgesetzt.
(VOL.AT)